BEGABUNGSFÖRDERUNG ALS KINDERRECHT

Kontaktperson: Mag. Dr. Linda Huber, MSc.

Das Forschungsprojekt “Begabungsförderung als Kinderrecht im Kontext von sprachlicher, ethnischer und sozialer Diversität – Fallstudien an österreichischen Schulen” geht von der Fragestellung aus, wie und woran sich Begabungsförderung im Unterricht zeigt und in welcher Weise das Ineinandergreifen von professionellen Einstellungen, lerner/innenorientiertem Unterricht, Schulleitung sowie schulentwicklerischen Bestrebungen die Entwicklung von Potenzialen, Fähigkeiten und Interessen der Lernenden unterstützt.

Ziel ist zu untersuchen, inwieweit die jeweils erarbeiteten Konzepte zur Begabungsförderung der am Vorhaben teilnehmenden Schulen bei den Schülerinnen und Schülern im angestrebten Sinn ankommen und welche Lernkulturen und Kulturen des Umgangs miteinander festzustellen sind. Es wird versucht, förderliche bzw. hinderliche Bedingungen von Begabungsförderung im Kontext von Diversität zu erschließen und diese den teilnehmenden Schulen als auch interessierten Akteurinnen und Akteuren sowie Interessensvertreterinnen und –vertretern des Bildungssystems als mögliche Entwicklungsimpulse zur Verfügung zu stellen.