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 Institutsleitung: Prof.in Mag.a Dr.in Silvia Kronberger

Hochschulprofessorin für Soziologie

 

 

Akademiestraße 23, Raum A308
0043/662/6388/3050
silvia.kronberger(at)phsalzburg(dot)at

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Curriculum Vitae

Prof.in Mag.a rer. soc. oec Dr.in phil Silvia Kronberger ist Hochschulprofessorin für Soziologie und Leiterin des Institutes für gesellschaftliches Lernen und Politische Bildung an der Pädagogischen Hochschule Salzburg.

Parallel zu ihrer Tätigkeit als Volksschullehrerin studierte sie Soziologie und Germanistik an der Universität Salzburg. Nach Abschluss ihrer Magisterstudiums war sie am Institut für Kultursoziologie der Universität Salzburg tätig, wo schon das Thema Geschlecht im Zentrum ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit stand. 1997 schloss sie ihr Studium mit einer Dissertation zum Thema Die unerhörten Töchter. Fräulein Else und Elektra und die gesellschaftliche Funktion der Hysterie ab.

Anschließend leitete sie das Forschungsprogramm Gendermedizin an der Privaten Medizinischen Universität Salzburg (PMU) und war in diesem Zusammenhang Mitglied des editorial board der Zeitschrift Gender Medicine at Columbia University NYC.

Im Anschluss daran baute sie an der Salzburger Verwaltungsakademie ein Gender- und Diversitykompetenzzentrum auf, das 2010 für des Staatspreis für Erwachsenenbildung nominiert war. Einer ihrer Arbeitsschwerpunkte in diesem Zusammenhang war und ist das Thema Gender Budgeting und Wirkungsorientierung, das sie in Workshops und Seminaren an österreichischen Universitäten und Hochschulen, sowie Ministerien und öffentlichen Einrichtungen sowie NGOs lehrt.

2011 wechselte sie an die PH Salzburg. Die Themen Gender und später Diversity bilden den roten Faden ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit, in letzter Zeit gilt ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt dem Thema Intersektionalität und das Hauptaugenmerk ihrer Lehrtätigkeit dem interkulturellen Dialog.

2016 erhielt sie der Käthe Leichter-Preis für Frauenforschung, Geschlechterforschung und Gleichstellung in der Arbeitswelt.

Schwerpunkte in Lehre und Forschung

Frauen- und Geschlechterforschung

Diversity Management und Intersectional Studies

Interkulturelle Kommunikation und Konflikte

Gemeinsam mit Manfred Oberlechner Herausgeberin der Reihe Kreuzungspunkte pädagogischer Bildung  im studienVerlag Innsbruck

Publikationen der letzten 5 Jahre

Kronberger, S. (in Druck). Die unerhörten Geschlechterfragen. Gendertheoretische Diskurse und die schulische Praxis. In Kronberger, S. Kühberger, C. & Oberlechner, M. (Hrsg.), Diversitätslinien in der Lehramtsausbildung. Innsbruck: Studien Verlag.

Kronberger, S. (in Druck). Geschlechterdemokratie ist schön – macht aber viel Arbeit. Erfahrungen mit Geschlechterdemokratie und geschlechtergerechter Sprache in der Primarstufe. In Kronberger, S. Kühberger, C. & Oberlechner, M. (Hrsg.), Diversitätslinien in der Lehramtsausbildung. Innsbruck: Studien Verlag.

Kronberger, S. (2015). Jeder nimmt jetzt sein Heft heraus! Geschlechterdemokratie in der Schule. aep informationen 3,  16 – 19.

Kronberger, S. (2013). Schwerpunkt: Intersektionalität – Vorwort. Erziehung und Unterricht 1/2, 91 – 92.

Kronberger, S. & Jauk, V. (2012). Genderbudgeting im Gemeindehaushalt. Nutzen, Theorie und Praxis. Wien: Manz Verlag.

Kronberger, S. (2011). Zeit und Geschlecht. In Österreichischer Frauengesundheitsbericht 2010/2011 (S. 329 – 330). Wien: Bundesministerium für Gesundheit.

Kronberger, S. (2011). Sind Gemüseesser schwul? Genderkompetenz in Erziehung und Unterricht. Erziehung und Unterricht 7/8, 689 – 694.

Kronberger, S. (2011). Rollenmodell Prinz William Arthur Philip Louis Mountbatten Windsor, Duke of Cambridge? Ultimo spezial: Burschenarbeit, 40 – 41.

Mission Statement zur Professur

„Alles Persönliche ist politisch!“ hieß es in den Jahren des gesellschaftlichen Aufbruches nach 1968, dem ich mich  immer noch verspflichtet fühle.

Fragen des Zusammenlebens der Geschlechter, unterschiedlicher Ethnien und Klassen sind und bleiben zentrale Themen kultureller Entwicklung, die immer wieder neuer Lösungsansätze bedürfen und die das Zentrum eines demokratischen, friedlichen und gerechten Zusammenlebens bilden.

Dabei geht es um die bestmöglichen Entwicklungschancen jeder einzelnen Person und damit der gesamten Gesellschaft. Und dies beginnt bei Sozialisation, Erziehung und Bildung – also unserer institution.