Sie sind hier:  Home > 

Ersatzquartier weckt alte Erinnerungen (SN 20.07.2017)

Die Pädagogische Hochschule wird saniert und erweitert. Für viele Lehrende ist der Umzug ins Ausweichquartier eine Reise in die Vergangenheit.

SALZBURG-STADT. Hunderte Umzugskartons sind gepackt und warten in der Pädagogischen Hochschule (PH) in der Akademiestraße säuberlich beschriftet auf den Abtransport. Auch im Büro von Rektorin Elfriede Windischbauer stapeln sich Kisten.

Die Zeichen stehen auf Neubeginn: Nach knapp 50 Jahren wird die Ausbildungsstätte für Salzburgs Lehrer ab Herbst generalsaniert und erweitert. Die Praxis-Volksschule, die derzeit in der PH untergebracht ist, wird in der Nähe an der Viktor-Keldorfer-Straße neu errichtet. Im Schulfoyer hält derzeit einsam ein Mammut aus Pappmaché die Stellung.

Allerorten wird ausgemistet. Biologe Peter Machart schleppt veraltete Landkarten zum Abfallcontainer. Sein Kollege Michael Ebner von der Fachhochschule Salzburg bewahrt einige Schautafeln vor dem Untergang. Die Rollen, die er unter den Arm geklemmt hat, künden vom puren Leben: "Die Verdauung", "Das Ohr" und "Skelett und Muskeln" ist darauf zu lesen.

Trotz der Ferien hat sich am Mittwoch in der PH eine Gruppe von Mitarbeitern versammelt. "Heute ist ein Freudentag", erklärt Windischbauer. Sie erhielt von Anja Maria Berner von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) den Schlüssel für das Ausweichquartier überreicht. Ab 24. Juli übersiedeln die Volksschule und die PH ein paar Häuser weiter in die zwei letzten verbliebenen Plattenbauten der Universität an der Akademiestraße und am Mühlbacherhofweg. Sie wurden Ende der Sechzigerjahre als Provisorium errichtet - und stehen immer noch. Zuletzt dienten sie dem Akademischen Gymnasium und bis vor wenigen Tagen dem Landesschulrat vorübergehend als Heimat.

Mit Windischbauer besichtigten am Mittwoch einige Kollegen das Ersatzquartier. Der Rundgang katapultierte fast alle in die eigene Studienzeit. Auch Vizerektor Wolfgang Plaute erlebte im einstigen Vorlesungssaal der Erziehungswissenschaften ein Déjà-vu. "In diesem Raum bin ich schon als Student gesessen, und hier habe ich auch zum ersten Mal gelehrt." Ab Herbst wird Plaute erneut als Vortragender in dem Hörsaal stehen. Auch die Institutsleiterinnen Silvia Kronberger und Silvia Giger sowie Andrea Magnus vom Praxiszentrum fühlten sich in ihre Studienzeit versetzt. "Wir haben hier auch Studentenfeste gefeiert."

Wenn die PH nach zwei Jahren und die Volksschüler nach vier Jahren wieder ausziehen, ist auch das Ende der Plattenbauten gekommen.

Alter Hörsaal versprüht herben Charme der 60er-Jahre Salzburgs Lehrer bekommen moderne Ausbildungsstätte (SN 20.07.2017)

1968 wurde die Pädagogische Hochschule errichtet. Rektorin Elfriede Windischbauer (Bild), die kürzlich für fünf weitere Jahre bestellt wurde, öffnete am Mittwoch noch einmal den großen Hörsaal. 12.000 angehende Lehrer nahmen im Lauf der Jahrzehnte auf den Sitzen Platz. Ab Herbst werden die zwei PH-Gebäude generalsaniert, dazwischen wird ein Neubau errichtet, der die Häuser verbindet. Die Praxis-Volksschule wird neu gebaut. Die Bundesimmobiliengesellschaft investiert 20 Mill. Euro. Es fehlt allerdings noch die Unterschrift des Finanzministeriums unter dem neuen Mietvertrag.

Seinen ersten Lehrer vergisst man nie. (SN vom 8.7.2017 - Lokalteil)

(SN 01.07.2017 - Lokalteil)

Hürde für Lehramt wieder weg: Fast jeder darf studieren (SN 03.07.2017)

Salzburger Nachrichten 03072017

Mit der strengen Auswahl von Lehramtsstudenten ist es vorerst vorbei. In den meisten Fächern werden alle Bewerber zum Studium zugelassen. Salzburg verliert Studenten an Linz.

SALZBURG. Nur wer für den Lehrberuf geeignet ist, soll auch ein Lehramtsstudium beginnen. Das war einer der Kernpunkte bei der Einführung der neuen Lehrerausbildung. Im Cluster Mitte, zu dem die Universität Salzburg, die Pädagogische Hochschule Salzburg und die Universität Mozarteum gehören, scheiterte im Vorjahr allerdings fast jeder Fünfte am Zulassungstest für das Lehramtsstudium. Es hagelte Kritik von Studentenvertretern und von Bewerbern, die sich über Testinhalte, etwa einen "Buchstabensalat", ärgerten.

Die Verantwortlichen an den Bildungseinrichtungen haben darauf reagiert. Die Folge: Heuer müssen sich die Bewerber nur mehr selbst einschätzen (Online-Self-Assessment). "Das ist eine Art Selbsterkundungsverfahren, bei dem man Interessen und persönliche Voraussetzungen mit den Anforderungen abgleichen kann", sagt Psychologin Tuulia Ortner, die das Verfahren mit ihrem Team entwickelt hat. Durchfallen kann dabei niemand. Erst nächstes Jahr wird die Aufnahme wieder strenger geregelt. Dann soll es wieder einen speziellen Eignungstest geben.

Nur in einzelnen Fächern gibt es auch heuer Einschränkungen: So müssen angehende Sekundarstufenlehrer für Fächer wie Musik, Sport oder Bildnerische Erziehung ihre fachliche Eignung nachweisen. Bewerber für das Volksschullehramt müssen Mindestanforderungen in Sport und Musik erfüllen.

Die Kritik, dass jetzt bis auf wenige Ausnahmen jeder Lehrer werden könne, lässt Rektorin Elfriede Windischbauer von der PH Salzburg so nicht gelten. "Wir haben zum Beispiel festgestellt, dass im Vorjahr Bewerber durchgefallen sind, die im Gespräch irrsinnig aufgeweckt und sympathisch waren. Wir konnten sie trotzdem nicht nehmen." Außerdem werde das Aufnahmeprozedere weiter verbessert. "Das Verfahren, das wir neu aufbauen, ist noch nicht fertig." Herbert Gimpl, der Rektor der ebenfalls zum Cluster Mitte gehörenden PH Oberösterreich, betont, es gebe natürlich eine Debatte über die Frage, ob es gut sei, wenn jeder ein Lehramt studieren könne. "Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass wir in wenigen Jahren froh sein werden, wenn wir genügend junge Menschen finden, die Pädagogen werden wollen."

Studentenvertreter Maximilian Wagner zeigt sich über die Abschaffung der Zugangshürden erfreut. Beim Test im Vorjahr seien Bewerber abgelehnt worden, die viel Potenzial gehabt hätten. "Das Lehramt ist jetzt wieder frei zugänglich, wie vor zwei Jahren."

Die gemeinsame Lehrerausbildung im Cluster Mitte hat auch dazu geführt, dass Salzburg Studenten an Oberösterreich verliert, weil viele Lehrveranstaltungen etwa in Fächern wie Geschichte, Deutsch und Englisch auch in Linz angeboten werden. Vizerektor Erich Müller von der Uni Salzburg spricht von einem Rückgang der Zahl der Erstsemestrigen in einzelnen Fächern von 20 bis 25 Prozent.

Abschied von der PH (Salzburg heute 28.06.2017)

SALZBURG, BRAUNAU. An einem ungewöhnlichen Ort wurde am 24. Juni der erste Literaturanerkennungspreis für Studierende der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig verliehen. Schauplatz war ein Triebwagen der Salzburger Lokalbahn.

Ausgeschrieben war die Auszeichnung für kurze, prägnante Texte, die sich zum Abdruck auf Plakaten eignen, werden doch zwei von ihnen in den Garnituren der Salzburger Lokalbahn einen Monat lang aushängen. Auch in verschiedenen Kulturstätten in Stadt und Land Salzburg werden sie zu sehen sein.

Erste Preisträgerin ist Edith Weickenkas aus Braunau, geboren 1977, die nach vielen Jahren in Wien ein PH-Studium in Salzburg aufgenommen hat und nunmehr kurz vor dem Abschluss steht. Ihre Arbeiten sind sprachlich genau gearbeitet, lösen Assoziationen aus, erzählen bei aller Knappheit zuweilen ganze Geschichten. Besonders beeindruckt hat sich die Jury, bestehend aus Silvia Kronberger (PH Salzburg Stefan Zweig), Ludwig Laher (Schriftsteller, Initiator und Lehrbeauftragter an der PH Salzburg Stefan Zweig) und Klemens Renoldner (Stefan Zweig Centre), von dem kurzen lyrischen Text "Fortkommen" gezeigt:

Fortkommen

getragen
geschoben
tragend
schiebend
geschoben
getragen

zum Artikel >>

Moderne Praxis-Volksschule (Krone 24.06.2017)

Neubau der Pädagogischen Hochschule in Salzburg, Projekte werden getrennt.

Alles neu in der Akademiestraße in Salzburg: Wie berichtet, wird bald die Pädagogische Hochschule (PH) neu gebaut, zwei der bestehenden Gebäude dafür saniert und erweitert. Abgekoppelt davon bekommt auch die bisherige Praxis-Volksschule ein neues Gebäude. Die PH hat in Zukunft also noch mehr Platz zur Verfügung!

Lange haben die Pädagogen in Salzburg auf ihre neue Ausbildungsstätte warten müssen, jetzt bekommen sie dafür ein Gesamtpaket mit bestem Zeugnis. 

Eine erste Baustelle gibt es bereits: Die Steuerungsanlage für die Heizungen aller Schulen, die bisher in der PH situiert war, bekommt ein eigenes Gebäude. 

Dann werden die letzten beiden Gebäude in der Akademiestraße – die Bauten wurden Anfang der 1970er-Jahre errichtet – komplett saniert und auch erweitert. So wird die moderne PH um mehr als 12.000 Quadratmeter mehr Nutzfläche haben. Dies auch dank des neuen, hellen Zwischenbaus, der anstatt des Schulhofes künftig beide Gebäude miteinander verbinden wird. 

Mehr aber wirkt sich die Praxis-Volksschule aus, bisher in einem der beiden Gebäude untergebracht. Diese übersiedelt in die Viktor Keldorferstraße, nahe der neuen PH, und bekommt dafür selbst einen modernen Neubau. „Das ist ein eigenständiges Projekt“, so Ernst Eichinger von der Bundesimmobiliengesellschaft. 

Als abgehakt betrachtet die Salzburger Landesregierung auch die Diskussionen um eine mögliche interne Umstrukturierung der PH in Richtung Linz. „Unsere Gegenwehr hat offensichtlich Wirkung gezeigt“, heißt es gleichzeitig aus dem Büro von Landes-Chef Wilfried Haslauer sowie vom zuständigen Grünen-Abgeordneten Simon Hofbauer. 

Max Grill 

Abriss-Party als Start für die neue Lehrer-Akademie (Krone 23.06.2017)

Pädagogische Hochschule Salzburg: Übersiedelung in das Ausweichquartier fix
Neubau kommt, Termin wackelt
Direktorin bestätigt

Es ist eine schier endlose Geschichte um die Pädagogische Hochschule Salzburg – die schön langsam ihren positiven Abschluss findet: Ab Juli übersiedelt die PH ins Ausweichquartier, dann soll der Neubau in der Akademiestraße starten. Soll, denn noch gibt es offene Kostenfragen. Dafür wurde die Direktorin jetzt bestätigt.

Prinzipiell ist alles in trockenen Tüchern, nicht nur in Anbetracht der Temperaturen geht es für die Pädagogische Hochschule Salzburg aber in eine heiße Phase. Nach Jahren der Debatte ist der Neubau an der Akademiestraße in Salzburg fix, die Pläne fertig – allein der Termin für den Baustart ist fraglich. Hinter den Kulissen gibt es Diskussionen um die Kosten. „Diesbezügliche Gespräche werden derzeit geführt“, will man aus dem Finanzministerium die laufenden Verhandlungen allerdings nicht kommentieren. Immerhin soll die neue Hochschule knapp 30 Millionen Euro kosten, die beiden Gebäude am Ende der Akademiestraße werden saniert, der Schulhof dazwischen zu einem Licht durchfluteten Entree umgewandelt – natürlich barrierefrei. Die Pläne vom Architektenbüro Riccione wurden im Vorjahr abgesegnet. Fix ist derweil aber: Nach fast 50 Jahren Lehrerausbildung in der Akademiestraße übersiedelt die Hochschule ab Juli ins nahe Ausweichquartier. „Wir haben unsere Mitarbeiter angehalten, auszumisten“, schmunzelt PH-Direktorin Elfriede Windischbauer. Immerhin müssen 2700 Kubikmeter Material – von Tischen bis Tafeln – übersiedelt werden. Bis September soll das erledigt sein. Dann könnte theoretisch sofort mit dem Neubau begonnen werden. „Wir glauben an die zeitnahe Realisierung dieses Bauvorhabens, daher haben wir uns grundsätzlich mit der Übersiedlung der Pädagogischen Hochschule in das Ausweichquartier einverstanden erklärt“, ergänzt dazu Bundesimmobilien-Sprecher Ernst Eichinger. Ad acta gelegt dürfte hingegen die Diskussion einer internen Umstrukturierung sein, wonach die PH künftig von Linz aus hätte geleitet werden sollen. Direktorin Windischbauer wurde nämlich für die nächsten fünf Jahre als Leiterin bestätigt. 
Max Grill 

>> Krone 23.06.2017

Mehr als 100 Führungskräfte der Salzburger Pflichtschulen nahmen an der zweiten Fachtagung für Schulleitungen teil. Die Pädagogische Hochschule Salzburg (PH) Stefan Zweig, hatte sie organisiert. Bei Workshops und Vorträgen widmeten sich die Teilnehmer der Frage, wie in heutiger Zeit eine Schule "klug" geführt werden kann, damit alle Schulpartner davon bestmöglich profitieren

Unter ihnen: Michael Kahlhammer (PH) mit den Leiterinnen Sabine Roider (VS Taxham), Franziska Wanner (VS Leopoldskron), Brigitte Traxl (ZIS Aiglhof), Elisabeth Schneider-Brandauer (VS der Franziskanerinnen) und Renate Achleitner (PH) . Bild: PH Salzburg

Salzburger Summer School (SN 10.06.2017)

Hans Siller erhielt Ehrenzeichen des Landes (SN 26.05.2017)

Landeshauptmann Wilfried Haslauer (links) und Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler (rechts) überreichten Hans Siller (Mitte) kürzlich in der Salzburger Residenz das Ehrenzeichen des Landes. Seit mehr als 30 Jahren führt Siller die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) in Salzburg. Er ist seit mehr als 20 Jahren Vorsitzender der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter in Salzburg. 47 Jahre wirkte Siller als Lehrer - davon 20 Jahre als Professor für Fachdidaktik Mathematik an der Pädagogischen Hochschule.

Pädagoge erhielt Großes Verdienstzeichen (SN 18.05.2017)

Landeshauptmann Wilfried Haslauer verlieh kürzlich Franz Paul Enzinger, Ehrenringträger der Stadtgemeinde Neumarkt, das Große Verdienstzeichen des Landes Salzburg. Enzinger war Lehrbeauftragter und Lehrgangsleiter am Pädagogischen Institut des Bundes in Salzburg und Abteilungsvorstand an der Pädagogischen Akademie. Im Bild: Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, OSR Prof. Franz Paul Enzinger, LH-Stv. Astrid Rössler und Bürgermeister Adi Rieger

Schüler beziehen Wissen über den Holocaust überwiegend aus dem Unterricht. Mehr als ein Drittel will mehr über die NS-Zeit erfahren.

Salzburg – Die Schändung von NS-Mahnmalen und rechtsradikale Schmieraktionen ab 2014 in der Stadt Salzburg waren der Auslöser, Salzburgs Schüler zu ihrer Haltung zum Nationalsozialismus zu befragen. Die Studie zeigt, dass die Schüler ihr Wissen zum Holocaust und Nationalsozialismus überwiegend aus dem Geschichtsunterricht beziehen. Gefolgt von Spielfilmen, Internet und Dokumentationen. Erst dann werden die Eltern genannt. Am unwichtigsten sind Bücher.

"Der Unterricht ist viel wichtiger, als wir das bisher angenommen haben", sagt Studienleiter Christoph Kühberger, der Vizerektor der Pädagogischen Hochschule (PH) Salzburg. Das zeigt auch die konträre Einschätzung der befragten Lehrer. Sie gaben an, dass sie die Eltern und Freunde als wichtigste Wissensquelle zum Thema sehen. Kühberger begründet das mit einer Historisierung des Themas: "Zu Hause spricht man nicht mehr über den Holocaust, weil er zu weit vom Lebenszusammenhang weg ist."

Dürftiges Basiswissen

Abgefragt wurde auch Basiswissen zum Nationalsozialismus. Das Ergebnis ist ernüchternd: 64 Prozent der Schüler konnten nicht beantworten, was die "Reichskristallnacht" war. 41,7 Prozent beantworten falsch, von wann bis wann die Nationalsozialisten in Österreich an der Macht waren. Zumindest 64,6 Prozent wussten, wer die NSDAP war, und 79,5 Prozent, wer Adolf Hitler war.

Als "befremdlich" bezeichnet der Geschichtsdidaktiker die Ergebnisse zur Frage der Opferrolle Österreichs. Dem Argument, nachdem der "Anschluss" gegen den Willen der überwiegenden Mehrheit der Österreicher geschah, stimmten 42,9 Prozent der Schüler zu. Vier von zehn kreuzten an, Österreich sei ein Opfer der NS-Außenpolitik gewesen. "Die Opferthese geistert noch immer in den Schulen herum", sagt Kühberger. In den Schulbüchern werde ihr nicht explizit widersprochen. "Und Politiker vertreten sie noch immer ganz offen."

Schüler sind NS-Zeit nicht überdrüssig

Den oftmals angenommenen Überdruss der Schüler in Bezug zum Nationalsozialismus im Unterricht gibt es nicht wirklich. Nur 11,6 Prozent meinen, man beschäftige sich in der Schule zu viel mit dem Thema. 35,4 Prozent geben sogar an, sie wollten noch mehr über die Geschichte des Nationalsozialismus in Österreich und Deutschland erfahren.

Die Stadt und die Pädagogische Hochschule Stefan Zweig haben die quantitative Befragung finanziert. "Die Erhebung ist repräsentativ für weite Teile urbaner Milieus", sagt Studienleiter Christoph Kühberg. Es wurden insgesamt 283 Schüler der vierten Klassen der Neuen Mittelschulen befragt. Das entspricht 38 Prozent aller NMS-Schüler in der Stadt Salzburg. 51,8 Prozent der Schüler haben Migrationshintergrund, also zumindest ein Elternteil ist im Ausland geboren. Parallel wurden 78 Prozent der Geschichtslehrer in den NMS der Stadt befragt.

Für Kühberger zeigen die Ergebnisse, dass die Lehrer viel Verantwortung haben, da der Unterricht der zentrale Ort der Wissensaneignung zum Thema Nationalsozialismus ist. Filme und Dokumentationen sollten kritisch in den Unterricht eingebaut werden. Zentral sei, sie auch zu besprechen und nicht nur abzuspielen. (Stefanie Ruep, 8.5.2017)

Fake News, Hasspostings, Datenschutz:
Wer sich bei digitalen Medien auskennt, kann sich vor teuren oder verletzenden Überraschungen schützen. Michaela hessenberger

Was nützt der beste Journalismus, wenn viele Leser, Seher, Hörer und Nutzer journalistische Arbeit nicht von Verschwörungstheorien, persönlichen Meinungen oder falschen Fakten unterscheiden können? Das fragt Gerhard Rettenegger von der Plattform Digitales Salzburg. Dieser gehören Fachhochschule und Universität Salzburg sowie Salzburg Research an. Sie suchen gemeinsam Antworten auf Fragen, die die Digitalisierung aufwirft. Rettenegger, Radio- und Onlinejournalist, erklärt, dass die Kommunikation im Internet von den Nutzen einiges verlangt. Jetzt, wo unablässig eine Flut von Informationen durch die Timelines der sozialen Medien rase, seien diese Eigenschaften wichtiger denn je.

Fake News, also absichtliche Unwahrheiten, die als seriöse Nachrichten getarnt daherkommen, beschäftigen Leser und Wissenschafter spätestens seit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten. Trump gebraucht den Begriff selbst regelmäßig, wenn er gegen Artikel, Medien und einzelne Berichterstatter wettert. Auch, oder gerade, wenn ihre Informationen den Tatsachen entsprechen. "Wenn US-Amerikaner Nachrichten in sozialen Netzwerken lesen, dann vertrauen sie weniger dem Verfasser der Nachricht als vielmehr demjenigen, der die Informationen geteilt hat", sagt Rettenegger. Das sei ein Ergebnis einer Studie des "Media Insight Project", einer Kooperation des American Press Institute mit dem Associated-Press-NORC-Forschungsinstitut an der Universität von Chicago. Die Autoren haben die Studie Mitte März dieses Jahres veröffentlicht.

Kürzlich lud Digitales Salzburg in die Pädagogische Hochschule ein, um einen Abend lang das Thema "Medienkompetenz: Was müssen wir können, wer bringt es uns bei?" zu diskutieren. Zielgruppe waren auch Lehrende. Sie sollen in Zukunft verpflichtend diejenigen sein, die dem Nachwuchs in den Klassen die nötigen Fähigkeiten für seine Schritte im weltweiten Netz beibringen. Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) hat mit dem Schulkonzept für digitale Kompetenz eine Initiative ins Rollen gebracht, damit Kinder in der Schule lernen, Inhalte im Internet kritisch zu reflektieren.

Jugendliche Mediennutzer haben mehr Wissen über die Kanäle, in denen sie sich bewegen, als ältere User, die online sind. So lautet eine These von Martin Seibt. Er ist Geschäftsführer des Instituts für Medienbildung in Salzburg.

Eine aktuelle Umfrage vom Institut für empirische Sozialforschung (Ifes) zeigt, dass die befragten Jugendlichen am meisten Zeit mit Musikhören im Internet verbringen. Es folgten Filme, Serien und das Streamen von Videos sowie mit Freunden chatten. Mit 59 Prozent lag auf Platz drei, sich zu informieren - also Zeitung oder Blogs zu lesen, wie Studienleiterin Eva Zeglovits berichtet. Die meisten Jugendlichen schätzen ihre Medienkompetenz laut Umfrage zudem als "sehr hoch" ein. Daran schloss sich kürzlich eine Forderung der Bundesjugendvertretung (BJV) an, der gesetzlich verankerten Interessenvertretung aller Kinder und Jugendlichen: Sie möchte die verpflichtende Verankerung des Themas Medienbildung in der Pädagogenausbildung sowie entsprechende verpflichtende Schulungen für Lehrkräfte.

Dass derlei Wissen in Schulen Platz finden und weitergegeben werden müsse, sagt auch der Salzburger Experte Martin Seibt. "Wir lernen lesen, schreiben und rechnen. Der Umgang mit Medien ist heute die vierte Kulturtechnik, die junge Menschen beherrschen sollen." Er begrüßt, dass das Unterrichtsministerium intensiv dabei sei, dieses Wissen in den Schulen zu verankern.

Was Seibt jüngeren wie älteren Usern im Umgang mit Fake News raten kann, sind zwei Dinge: "Vertrauen Sie Ihrem eigenen Bauchgefühl. Und holen Sie sich notfalls eine zweite oder sogar eine dritte Meinung ein." Wissenschaftlich untersucht habe er zum Beispiel Dating- und Pornografie-Seiten. Was sich herausstellte: "Hier gibt es sehr, sehr viel Fake. Salopp gesagt: So viele willige Frauen, wie das Internet bewirbt, gab und gibt es auf der ganzen Welt nicht." Am besten sei, "das Hirn einzuschalten" und auf das eigene Gefühl zu hören. Das sei jedenfalls neurobiologisch begründbar - nämlich über das Unterbewusste, das zahllose Informationen im Hintergrund abspeichere, die der Entscheidungsfindung dienten, wenn es daran gehe abzuwägen, ob Angebote oder Nachrichten seriös seien. Oder eben nicht - und damit entweder teuer oder enttäuschend. Da Kompetenzen oft früh erworben würden, sei die Schule der richtige Ort, den verantwortungsvollen Umgang mit Medien und Inhalten zu üben.

Dass Wissen über die richtige Nutzung von On- und Offlinemedien unbedingt in den Unterricht gehört - in diese Kerbe schlägt auch Meral Akin-Hecke. Sie war in Salzburg zu Gast, als Digitales Salzburg kürzlich über Medienkompetenz debattierte. In ihrer Rolle als ernannter Digital Champion hat sie in den vergangenen Jahren Brücken gebaut zwischen Technologie-Anbietern, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Sie betont: "Digitale Kompetenz ist eine Grundvoraussetzung im 21. Jahrhundert. Um die eigenen Chancen auch nutzen zu können und um im Leben nicht künftig wesentliche Nachteile gegenüber anderen zu haben." Neben dem Lesen- und Schreibenlernen hält Akin-Hecke es für wichtig, dass Österreichs Schüler fit darin werden, selbst gute Inhalte für das Internet zu produzieren - und dort Gesehenes zu reflektieren sowie kritisch zu betrachten.

Die Forderung nach der Vermittlung durch Lehrkräfte war in Salzburg ein Thema. "Es geht nicht nur um Fake News und Konsorten, also die Nachrichtenkompetenz als Teildisziplin von Medienkompetenz. Es geht um Schutz der persönlichen Daten, Cybermobbing, Sexting, Hasspostings - all das, was regelmäßig in den Medien berichtet wird", sagt Gerhard Rettenegger von der Plattform Digitales Salzburg. Wissen schütze zumindest ein Stück weit, im Internet nicht Opfer zu werden oder sich instrumentalisieren zu lassen.

Für das nächste Schuljahr werden bis zu 120 neue Lehrer benötigt - derzeit stehen aber nur elf auf der Warteliste. Die Situation dürfte sich in den nächsten Jahren noch verschärfen.

Salzburg hat zu wenige Lehrerinnen und Lehrer für die Neue Mittelschule (NMS). Auf die ehemaligen Hauptschulen kommt in den nächsten Jahren ein Personalproblem zu. Schon jetzt tun sich Lücken auf.

"Derzeit haben wir elf Lehrer auf der Warteliste", sagt Karl Premißl, Leiter des Referats für Pflichtschulen beim Land Salzburg. Sieben Lehrer für Englisch und je zwei für Deutsch und Mathematik. Die Erfahrung zeige, dass man pro Schuljahr 110 bis 120 neue Lehrer anstellen müsse.

Ende Juni beenden 50 Studenten ihre Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule (PH). "Da gibt es aber auch Absolventen aus Oberösterreich und aus Bayern, die vielleicht gar nicht in Salzburg arbeiten wollen", sagt Premißl. Zu Schulbeginn werde das Land noch alle Stellen besetzen können. Der Großteil der Neubesetzungen falle erst während des Schuljahres an - dann sei mit Engpässen zu rechnen.

Diese Erfahrung machte heuer bereits die Technische Neue Mittelschule P40 in der Salzburger Plainstraße. "Unsere Schule ist vom Personal her sehr gut bestückt", sagt Direktor Wolfdietrich Braz. Heuer habe es aber während des Schuljahrs erstmals eine Lücke gegeben. "Für die benötigten Fächer stehen zwar Lehrer auf der Warteliste, doch die sind erst im September verfügbar." Zur Überbrückung hätten diese Personen nämlich andere Dienstverhältnisse angenommen, mit teils längeren Kündigungsfristen.

Braz schichtete daher innerhalb des Kollegiums um: "Wir lösen das mit Überstunden." Das ergebe zwar für die Betroffenen eine enorme Belastung. Andererseits seien Überstunden bei älteren Kollegen sehr gut bezahlt. "Ein erfahrener Lehrer kennt seine Grenzen. Bei Junglehrern besteht eher die Gefahr, dass sie ausbrennen."

Genau deshalb sind Überstunden für Angelika Koppenwallner, die Direktorin der NMS Liefering, "die schlechteste Option": "Meine Lehrer sollen leistungsfähig bleiben. Eine volle Lehrverpflichtung lässt wenig Spielraum nach oben. Wenn mehr Stunden unterrichtet werden, steigt auch das Risiko für Krankenstände an."

An der NMS Liefering wird es bis Jahresende 2017 sieben oder acht Pensionierungen geben. "Meine Schule ist in der Stadt am meisten betroffen, aber ich bin Optimistin, daher gehe ich davon aus, dass die Stellen besetzt werden. Für heuer mache ich mir keine Sorgen, aber auf längere Sicht haben wir sicher zu wenige Lehrer. Da muss reagiert werden", fordert Koppenwallner.

Auch Wolfdietrich Braz sieht keinen Grund zur Panik. "Wir hatten das schon öfter, das kommt in Wellen: Einmal haben wir einen Lehrermangel, dann wieder einen Überschuss." Doch es sei richtig, dass in den nächsten Jahren wegen einer Pensionierungswelle großer Bedarf entstehen werde. Grund dafür ist die Umstellung der Lehrerausbildung. War man bisher in sechs Semestern (drei Jahren) an der PH fertiger Lehrer, studiert man nun acht Semester (vier Jahre) bis zum Bachelor. Danach muss innerhalb von fünf Jahren noch ein Master absolviert werden, der vier Semester (zwei Jahre) dauert. Mit dieser sechsjährigen Ausbildung dürfen die neuen Lehrer dann auch an Gymnasien unterrichten. Beim Gehalt gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Mittelschule und Gymnasium.

Die längere Ausbildung bedeute, dass ganze Jahrgänge ausfallen, erklärt Elfriede Windischbauer, Rektorin der PH Salzburg. "Nächstes Jahr wird es zum letzten Mal neue NMS-Lehrer geben, danach gibt es ein Jahr lang keine Absolventen." Wenn die Studierenden nach dem Bachelor sofort den Master anhängen möchten, dann sogar noch länger.

Wenn das Land zu wenige NMS-Lehrer auf der Warteliste hat, greift es auch auf Volksschullehrer zurück, die noch keinen Job haben. Denn in den vergangenen Jahren habe es an der PH im Schnitt jeweils rund doppelt so viele neue Volks- als NMS-Lehrer gegeben, sagt Windischbauer. Doch auch bei den Volksschullehrern wird es nächstes Jahr keine Absolventen geben, da auch hier die Ausbildung um ein Jahr länger dauert.

Bleibt noch das Reservoir an AHS-Lehrern, die auf einen Job an einem Gymnasium warten. Sie können als Bundeslehrer auch an einer Neuen Mittelschule unterrichten, wenn sie sich für den Landesdienst listen lassen.

"Wir kratzen alles zusammen", sagt Karl Premißl vom Pflichtschulreferat. Nachsatz: In den kommenden Jahren sei viel Kreativität gefragt.

Künftig könne womöglich die einheitliche Lehrerausbildung zu einer Entspannung der Situation führen, hofft Premißl: "Mag sein, dass die Lehrer lieber an einer wohnortnahen Neuen Mittelschule unterrichten als an einem weiter entfernten Gymnasium."

 

NMS benötigen mehr Lehrer als Hauptschulen

In den früheren Hauptschulen gab es in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik jeweils drei Leistungsgruppen, die von je einem Lehrer unterrichtet wurde. Bei den Neuen Mittelschulen gibt es keine Leistungsgruppen mehr - dafür werden die Schüler in den Hauptfächern in jeder Klasse von jeweils zwei Lehrern unterrichtet. Dadurch benötigt man für eine Neue Mittelschule deutlich mehr Lehrer als für eine Hauptschule. Österreichweit sind es rund 6000 zusätzliche Vollzeitstellen, in Salzburg zwischen 400 und 450.

 

Die Erweiterung der PH beschlossen (SN 31.03.2017)

SALZBURG-STADT. Der städtische Planungsausschuss gab grünes Licht für die Sanierung und Erweiterung der Pädagogischen Hochschule in der Akademiestraße. Der Verbindungstrakt zwischen den zwei Häusern im ersten Stock soll abgerissen und durch einen ebenerdigen Zwischenbau mit Untergeschoß ersetzt werden.

In der Schule und auch danach sollen möglichst alle mit an Bord genommen werden. Pädagogische Hochschulen setzen Initiativen.

Inklusion im Bildungsbereich zu verwirklichen geht weit über die aktuell debattierte Entscheidung hinaus, Sonderschulen zu schließen. Inklusion bedeutet, die Vielfalt einer Gesellschaft als Ressource zu sehen. Im Klassenzimmer heißt das laut Wolfgang Plaute, Vizerektor der PH Salzburg, bewusst das Miteinander von Schülern mit Hochbegabung und mit Förderbedarf, mit und ohne Behinderung, mit verschiedenen Erstsprachen und Herkunftsländern und aus verschiedenen sozialen Milieus anzustreben. Diesem Anspruch will man an der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig nun auch auf der Ebene der Lehrerausbildung gerecht werden.

Besondere Berufsausbildung

Im Rahmen des Zertifikatshochschulprogramms „Blue“ (Bildung, Lebenskompetenz und Empowerment) sollen künftig Personen mit kognitiver Beeinträchtigung an der PH aufgenommen werden. Sie werden zwar kein Studium, jedoch eine berufsorientierte Ausbildung in Richtung sozialer Berufe absolvieren, die ebenso wie ein PH-Bachelorstudium vier Jahre dauert. Insgesamt acht Plätze werden dafür vorgesehen, verbunden mit einem Pool von Praktikumsfirmen und -organisationen. „Wir wollen keinen Etikettenschwindel betreiben und so tun, als ob kognitiv beeinträchtigte Menschen bei uns ein Billigstudium absolvieren können“, sagt Plaute, der das Konzept der inklusiven Hochschule an der PH Salzburg wesentlich verantwortet. Man wolle jedoch Menschen, bei denen dies sinnvoll sei, zu einer beruflichen Perspektive verhelfen. Ebenso wichtig sei der Mehrwert für die Lehramtsstudierenden, die im gemeinsamen Studium mit Menschen mit Beeinträchtigungen wichtige Erfahrungen für den Beruf machen könnten.

Blue ist nur ein Mosaikstein eines umfassenden Inklusionskonzepts, das einen reflektierten Umgang der Studierenden mit Diversität fördern will, und zwar sowohl hinsichtlich Beeinträchtigung als auch Gender, Migration sowie Bildungs- und sozialem Hintergrund. Zu jedem Bereich ist ein Bündel an Maßnahmen geplant. So sollen vermehrt Männer als zukünftige Primarstufenlehrer oder Studierende mit Migrationshintergrund als Lehrpersonen gewonnen werden. Mit Brückenkursen, Mentoringprogrammen und niederschwelligen Beratungsangeboten für Eltern und Schüler schon lang vor dem Studienbeginn sollen auch junge Menschen aus einem bildungsfernen oder sozial schwächeren Umfeld für den Lehrerberuf interessiert werden.

Neue Ansätze zur Inklusion von Studierenden verfolgt auch die Pädagogische Hochschule Steiermark (PHSt). Hier gestalten Teams von Lehrenden mit und ohne Behinderung den Unterricht in ausgewählten Lehrveranstaltungen gemeinsam. „Die Präsenz von Lehrenden mit Behinderung trägt zur Bewusstseinsbildung bei Studierenden bei und macht deutlich, dass Inklusion alle Lebensaspekte und -abschnitte betrifft und nicht mit Ende der Schulzeit aufhört“, sagt Andrea Holzinger, Leiterin des Instituts für Professionalisierung in der Elementar- und Primarpädagogik und Kollegiumsvorsitzende der PHSt. „Lehrende mit Behinderung geben aus eigener Betroffenheit authentisch weiter, welche Unterrichtsstrukturen und -methoden sie selbst als förderlich oder einschränkend erfahren haben.“

Laut der Novelle des Hochschulgesetzes haben die Pädagogischen Hochschulen seit dem Studienjahr 2012/13 auch Menschen mit Behinderungen zum Studium zuzulassen, sofern eine grundsätzliche Eignung für den Lehrberuf besteht. An der PHSt studieren seither acht Personen mit Seh- oder Hörbehinderungen oder anderen körperlichen Einschränkungen. Ab kommendem Studienjahr wird zudem in Kooperation mit der Universität Graz eine Behindertenbeauftragtenstelle geschaffen und eine Professur für inklusive Pädagogik besetzt werden. (EPI)

Tag der offenen Tür PH Salzburg (RTS 14.03.2017)

http://www.rts-salzburg.at/clips/tag-der-offenen-tuer-in-der-paedagogischen-hochschule-stefan-zweig/

PS: Die meisten aller angehenden Lehrerinnen und Lehrer studieren in Salzburg nicht an der PH, sondern weiterhin an der Uni.

Auch die Immobiliengesellschaft des Bundes will die in die Jahre gekommene Pädagogische Hochschule – die frühere PÄDAK - in Salzburg Nonntal nicht abreißen. Die Gebäude aus den 1970ern bleiben stehen, werden saniert und bekommen eine neue Fassade.

Auf dem Nachbargrundstück soll ein Zubau entstehen. Dort wird die neue Praxisvolkschule untergebracht, an der angehende Lehrer ihre Schulpraktika absolvieren können. Sie war bisher im alten Gebäude. Der Baubeginn ist für Herbst geplant.

Es sei nicht akzeptabel, dass die pädagogische Hochschule (PH) in Salzburg mit jener in Linz zusammengelegt werden soll. Das betont Landeshauptmann Wilfried Haslauer angesichts von Befürchtungen, dass die PH künftig von Linz aus geleitet werden soll.

Universitätsrektor Heinrich Schmidinger hatte sich zuletzt dahingehend geäußert. Gerüchte über eine Zusammenlegung der pädagogischen Hochschulen für die Ausbildung von Pflichtschullehrern gibt es schon länger. Die Zahl dieser Hochschulen solle von derzeit österreichweit zehn auf vier reduziert werden.
Salzburg solle künftig keine eigene Rektorin mehr haben, sondern von Linz aus geleitet werden, warnte erst am Montag der Salzburger Universitätsrektor Heinrich Schmidinger.

„Werden erbitterten Widerstand leisten“
Auch Salzburgs Bildungsreferent Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) zeigt sich alarmiert. „Wir werden sicher nicht hinnehmen, dass die Pädagogische Hochschule Salzburg zu einer Außenstelle von Linz degradiert wird. Da wird es von unserer Seite erbitterten Widerstand geben“, kündigt Haslauer an.
Landeshauptmann Wilfried HaslauerAPA/Neumayr/MMVKündigt erbitterten Widerstand gegen eine PH-Zusammenlegung an: Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP)
In einem Telefonat mit ihm habe Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) aber auch nicht mehr explizit von einer Zusammenlegung gesprochen, so Haslauer. Eine engere Zusammenarbeit der Pädagogischen Hochschulen österreichweit soll es aber schon geben.

„Salzburg hat das breitere Angebot“
Bei dieser Umorganisation wolle das Land Salzburg auf jeden Fall ein Wörtchen mitreden, betont Haslauer. Denn in Salzburg werde zurzeit das volle Sortiment der Lehrerausbildung angeboten, inklusive Chemie und Physik. In Linz gebe es ein so umfangreiches Studienangebot für angehende Lehrer hingegen nicht.
Unterstützung in seiner Haltung erhält Haslauer auch von der Landes-SPÖ und von den Grünen. Beide Parteien sind ebenfalls gegen eine Zusammenlegung der Pädagogischen Hochschule in Salzburg mit jener in Linz.

Zuständig ist das Bildungsministerium
Wenn es schon eine Zusammenlegung sein müsse, dann sollte die Pädagogische Hochschule Salzburg eher Teil der Universität Salzburg werden, fordert der Grüne Bildungssprecher Simon Heilig-Hofbauer. Diese beiden Institutionen würden bei der Lehrerausbildung ohnehin schon eng zusammenarbeiten. Zuständig für die Umsetzung solcher Pläne wäre allerdings ebenfalls das Bildungsministerium.

Der Salzburger Unirektor Heinrich Schmidinger sorgt sich um den Hochschulstandort Salzburg. Konkret geht es um die Pläne des Bildungsministeriums, die Pädagogische Hochschule Salzburg jener in Linz anzugliedern.
Die Salzburger Pädagogische Hochschule (PH) soll der Linzer PH einverleibt werden. Was bisher nur in Gerüchten die Runde gemacht hat, ist jetzt schwarz auf weiß nachzulesen: in einem internen Papier aus dem Bildungsministerium von Ende Jänner, das dem ORF Salzburg exklusiv vorliegt.
Demnach soll die PH in Salzburg zwar bestehen bleiben, aber ohne eigenen Rektor. Die Leitung soll künftig von der Linzer Hochschule übernommen werden. Der Zeitplan für die Zusammenlegung erstreckt sich über die nächsten zehn Jahre.

Rektor befürchtet Verlust von Studenten
Salzburgs PH-Rektorin Elfriede Windischbauer wollte sich zu diesen Plänen nicht äußern. Sie wartet gerade auf ihre Wiederbestellung. Schmidinger jedoch fürchtet um den Hochschulstandort Salzburg. Und er befürchtet den Verlust von Studenten: „Natürlich gibt es diese Gefahr“, sagte Schmidinger, „und ich lege Wert darauf, dass sich Konkurrenz im Rahmen bestimmter Regeln abspielt“. Wenn diese Konkurrenz allerdings wie in diesem Fall „rücksichtslos“ wird, wie Schmidinger sagt, „wird es problematisch“.

Engere Zusammenarbeit zur Stärkung des Standorts
In Linz stehe die Politik viel stärker hinter den Hochschulen als in Salzburg, ergänzt Rektor Schmidinger und verweist auf die medizinische Universität. Für diese hat Linz den Zuschlag bekommen, obwohl sich Salzburg schon 50 Jahre um eine Medizinuni bewirbt.

Die sechs Salzburger Universitäten und Hochschulen, von Mozarteum bis Privatuni Seekirchen, planen jetzt jedenfalls eine enge Zusammenarbeit zur Stärkung des Hochschulstandorts. Denn schließlich gehe es auch um tausende Arbeitsplätze, nicht nur an den Universitäten, so die Rektoren.

Hilfe für junge Flüchtlinge (SN 13.03.2017)

Im Bild (v. l.): Viktoria Buttler (PH), Elfriede Windischbauer (PH-Rektorin), Adelheid Ganzera (Verein Menschenleben), Michaela Vidmar (PH), Daniel Pappernigg (Student), Myriam Burtscher (PH) sowie Reinhard Pscheidl (PH). Foto: Arnold Wallner / PH Salzburg

Seit Beginn dieses Studienjahres unterstützt die Freiwilligen-Initiative H.E.L.L.O, der Lehrende und Studierende der PH Salzburg angehören, minderjährige unbegleitete Flüchtlinge. So wurden unter anderem Workshops zu den Themen Musik, Kochen und Sport abgehalten. Ein Benefizkonzert wurde zugunsten des Vereins Menschenleben organisiert. Mit dem gespendeten Geld sollen zusätzliche Deutschkurse für die Jugendlichen ermöglicht werden

Salzburgs Hochschulrektoren sind alarmiert (SN 11.03.2017)

JOSEF BRUCKMOSER

Eine enge Zusammenarbeit am Standort soll zentralistischen Tendenzen des Bundes entgegenwirken.

SALZBURG. Die Rektorinnen und Rektoren der sechs staatlichen und privaten Hochschulen in Salzburg wollen sich gemeinsam für den Wissenschafts- und Forschungsstandort Salzburg starkmachen. Konkrete Anlässe sind die geringe Förderung durch das Land Salzburg, das bei der Forschungsquote österreichweit an vorletzter Stelle vor dem Burgenland liege, und eine mögliche Zusammenlegung von Oberösterreich und Salzburg bei der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Dabei könnten die Pädagogische Hochschule Salzburg und die Lehramtsstudien an der Paris-Lodron-Universität zu Anhängseln der Lehrerinnen- und Lehrerbildung in Oberösterreich werden.

Die Rektorin der Pädagogischen Hochschule, Elfriede Windischbauer, betonte dazu, dass Salzburg sehr viel in die Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer investiert habe. In enger Zusammenarbeit mit der Paris-Lodron-Universität seien Lehramtsstudien ein Schwerpunkt des Standorts. "Wir wollen unseren Studierenden auch weiterhin diese hohe Qualität anbieten können."

Der Rektor der Universität Salzburg, Heinrich Schmidinger, machte aus seinem Herzen keine Löwengrube. Die Errichtung der Medizinischen Universität Linz entgegen allen Expertisen und der massiven Kritik des Rechnungshofs habe gelehrt, "dass die Konkurrenz zwischen den Hochschulstandorten in Österreich wesentlich schärfer geworden ist" - wobei Salzburg durchaus gerüstet sei, sich "einer fairen Konkurrenz" zu stellen.

Dazu wollen die Salzburger Universitäten und Hochschulen durch eine engere Zusammenarbeit ihre Kräfte bündeln und damit zentralistischen Tendenzen des Bundes entgegentreten. Der derzeitige Vorsitzende der Salzburger Hochschulkonferenz, Achim Hecker, erklärte, "dass wir gemeinsam den Wissenschafts- und Forschungsstandort Salzburg besser sichtbar machen wollen". Darüber hinaus gehe es um "mehr Standortbewusstsein" in der Landespolitik und in einer breiteren Salzburger Öffentlichkeit.

Die Vizerektorin der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU), Eva Rohde, wies darauf hin, dass Salzburg in der medizinischen Forschung bereits 50 Prozent des Outputs der staatlichen Medizinischen Universität Innsbruck erreiche. Der Rektor der Fachhochschule Salzburg, Gerhard Blechinger, unterstrich das Potenzial des Standorts Salzburg für die digitale Industrie. "Wir bilden genau die Experten aus, die dafür nötig sind."

Zur Salzburger Hochschulkonferenz gehören die Universität Salzburg mit Rektor Heinrich Schmidinger, die Universität Mozarteum mit Vizerektor Mario Kostal, die Pädagogische Hochschule Salzburg mit Rektorin Elfriede Windischbauer, die Paracelsus Medizinische Privatuniversität mit Rektor Herbert Resch, die Fachhochschule Salzburg mit Rektor Gerhard Blechinger und die Privatuniversität Schloss Seeburg mit Rektor Achim Hecker.

Hochschulstandort Salzburg will stärker sichtbar werden (TT 10.03.2017)

www.tt.com/home/12721831-91/hochschulstandort-salzburg-will-st%C3%A4rker-sichtbar-werden.csp 

Nacht der Mathematik

Ein "Salzburg heute" - Fernsehteam hat in St. Johann eine Reportage über diese außergewöhnliche Veranstaltung gedreht, die schon seit Jahren von Renate Achleitner/ PH Salzburg Stefan Zweig organisiert wird.

Lange Nacht der Mathematik / Salzburg heute vom 12.02.2017 um 19.00 Uhr

http://salzburg.orf.at/news/stories/2825286/

Staunen und lernen: 200 Kinder durften beim "Science Day" experimentieren - (SN 11.02.2017)

Stellenbewerbung Heute

Artikel in der Zeitung der Salzburger Wirtschaftskammer

"Schule ist mit zu vielen Aufgaben überfrachtet" (SN 07.12.2016)

Österreichs Kinder haben beim PISA-Test wieder nicht besonders gut abgeschnitten. Woran das liegt, erklärt ein Praktiker.

WIEN. Österreich und die PISA-Studie, das ist keine Liebesgeschichte. Die getesteten Schülerinnen und Schüler schnitten beim aktuellen Test schlechter ab als im Jahr 2012 und liegen teilweise unter dem Durchschnittswert der OECD-Staaten. Geprüft wurden die 15- bis 16-Jährigen in den Fächern Naturwissenschaften, Lesen und Mathematik. Und noch ein Ergebnis: Kinder mit Migrationshintergrund schneiden besonders schlecht ab.

Woran es liegt, dass die österreichischen Kinder trotz aller Reformen im Bildungssystem nicht vorankommen, darüber macht sich ein Mann der Praxis, der Direktor der Praxis-NMS der Pädagogischen Hochschule in Salzburg, Josef Wimmer, so seine Gedanken. "Die Schule ist mit zu vielen Aufgaben und Projekten überfrachtet. Für die eigentlichen Kernaufgaben Lesen, Schreiben und Rechnen bleibt zu wenig Zeit", sagt er. Dazu komme, dass die Mädchen und Buben durch Handys abgelenkt seien. "Die Bereitschaft, etwa Bücher zu lesen, ist gering", erklärt Wimmer. Lesen sei aber die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Schulkarriere. Außerdem müsse den Kindern wieder beigebracht werden, dass die Schule nicht so nebenbei erledigt werden könne. "Was in der Schule passiert, ist wichtig und interessant." Um dies zu vermitteln, brauche man allerdings Lehrkräfte, die die Begeisterung der Kinder für ihr Fach wecken können.

Auch für den Umstand, dass Kinder mit Migrationshintergrund so schlecht abschneiden, hat Wimmer eine Erklärung. In vielen dieser Familien werde Schule nicht sehr wichtig genommen, was viele Probleme, die auch andere Kinder beträfen, noch verstärke. "Viele dieser Mädchen und Buben können zudem nicht gut Deutsch, weil es zu Hause nicht oder nur schlecht gesprochen wird. Und sie können auch ihre eigene Muttersprache nicht mehr richtig", sagt er. Das stelle die Kinder vor kaum lösbare Probleme.

Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) kommentiert die PISA-Studie folgendermaßen: "Der Durchschnitt ist für mich kein erstrebenswertes Ergebnis." Der starke Zusammenhang von Bildungserfolg und Herkunft sei erschreckend. Ziel müsse es sein, dass Österreich bei PISA unter den Top Ten der OECD-Staaten lande. "Wir müssen aus der Durchschnittsfalle herauskommen", sagt Hammerschmid. Als Sofortmaßnahme sollen ab kommendem Schuljahr in den ersten Klassen der Volksschulen die Lehrer Diagnose- und Förderinstrumente erhalten, um die Schwächen von Schülern beheben zu können. Geschlechtergerechte Ansätze in der neuen Lehrerausbildung, Fort- und Weiterbildung sollen dazu führen, dass Mädchen in Mathematik und den Naturwissenschaften künftig nicht mehr schlechter abschneiden als die Burschen.

Hohe Erwartungen setzt Hammerschmid in den Ausbau der Ganztagsschule und die Schulautonomie, um die in Österreich stark ausgeprägte Bildungsvererbung zu verringern. "Die neuesten PISA-Ergebnisse zeigen deutlich auf, dass gerade jene Länder, die das Ranking anführen, längst überwiegend Ganztagsschulen haben und ihren Schulen viel pädagogische Freiheit lassen." Der in Österreich eingeschlagene Reformkurs stimme jedenfalls, nun müsse man die geplanten Vorhaben rasch umsetzen. Das eigentlich noch für Dezember angekündigte Schulautonomiepaket der Regierung werde sich allerdings verzögern, sagt Hammerschmid. Es falle deutlich größer aus als erwartet.

Neue Leiterin an der Praxisvolksschule

Mehr Medienkompetenz ist einer der Schlüssel zum Erfolg für den Unterricht der Zukunft

Das sagt Rektorin Elfriede Windischbauer im Interview mit Sabine Tschalyj im "Salzburger Fenster" vom 2. November 2016:

www.salzburger-fenster.at/2016/11/02/schueler-lernen-facebook/

Das „Poly“ ist 50 (SN 22.10.2016)

Aus diesem Anlass haben die Salzburger Nachrichten die Polytechnische Schule in Altenmarkt besucht. Dieses „Poly“ ist die Pilotschule im Bundesland Salzburg für den bundesweiten Schulversuch  PTS 2020 zur Modernisierung dieses Schultyps. Der Schulversuch wird von Jürgen Bauer von der PH Salzburg Stefan Zweig wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

Studieren in Salzburg: Zahlen, Daten, Fakten

http://www.salzburg24.at/21-405-studenten-im-land-salzburg/4902855

Traum vom Lehrerberuf für viele geplatzt (SN 26.09.2016)

Aufnahmetests für Lehrer: Fast jeder Fünfte scheitert
Bewerber für ein Lehramtsstudium mussten jetzt erstmals zum gemeinsamen Aufnahmetest antreten. Viele hatten Probleme mit Deutsch.

SALZBURG. Für viele Maturanten ist der Traum vom Beruf als Lehrer vorerst geplatzt. Beim neuen, gemeinsamen Aufnahmetest für alle angehenden Lehrer an Volksschulen, Neuen Mittelschulen und höheren Schulen fiel fast jeder fünfte Bewerber durch. Manche hatten Probleme mit Rechtschreibung und Grammatik. Anderen mangelt es an sozialen Kompetenzen. Auch beim Lösen logischer Fragen gab es Probleme. Bisher mussten angehende AHS- und BMHS-Lehrer keine Aufnahmsprüfung an der Universität machen. Für Studierende an der Pädagogischen Hochschule (PH) gab es in der Vergangenheit schon Eignungsprüfungen. Kritik kommt von der Hochschülerschaft (ÖH). Studentenvertreter Maximilian Wagner kritisiert den "Zeitdruck" bei der Prüfung. Zudem stelle sich die Frage nach der Aussagekraft des Testverfahrens Bei den neuen Aufnahmetests fiel fast jeder fünfte Bewerber durch. Studentenvertreter üben Kritik. Die Universität verteidigt die Tests. SALZBURG. Wer bisher Lehrer an einem Gymnasium oder einer Handelsakademie werden wollte, hatte es leicht. Jeder Maturant konnte ein Studium beginnen. Jetzt aber werden die künftigen Lehrer an Gymnasien (AHS) und berufsbildenden Schulen (BMHS) gemeinsam mit den angehenden Lehrern an Neuen Mittelschulen (NMS) ausgebildet. Sie alle mussten sich in den vergangenen Wochen einem neuen Aufnahmetest stellen. Die Ergebnisse der letzten Testphase müssen noch ausgewertet werden. Ulrike Greiner von der School of Education der Uni Salzburg geht aber davon aus, dass rund 18 Prozent der Bewerber abgelehnt werden - also rund 100 von insgesamt knapp 600 Bewerbern. Die künftigen Volksschullehrer mussten sich dem gleichen Aufnahmeverfahren an der Pädagogischen Hochschule (PH) unterziehen. Von 240 Bewerbern fielen 41 durch - also 17 Prozent. Das Spektrum der Prüfungsfragen reichte vom Buchstabensalat über das Zusammenfügen geometrischer Formen bis zu psychologischen Fragen. In einzelnen Fächern wie Sport oder künstlerischen Studien gibt es zusätzliche Eignungsprüfungen. Auf die Frage, warum so viele Bewerber scheitern, nennt Greiner zuerst die "Sprachkompetenz" - also Grammatik, Rechtschreibung, Textverständnis. Manche Bewerber seien von der Persönlichkeit her nicht geeignet, was den Umgang mit Kindern und Jugendlichen betreffe. Anderen wiederum mangele es an "kognitiven Lernvoraussetzungen" - sprich: Sie haben Probleme, logische Aufgaben zu lösen. Studentenvertreter Maximilian Wagner übt Kritik am Verfahren. Es gebe keine Garantie, dass wirklich die Geeigneten aufgenommen würden. "Es wäre schade, wenn motivierte und geeignete Lehrpersonen rausfallen würden." Viele Studierende hätten kein Verständnis für solche Tests. "Sie glauben, dass das Verfahren unnötig ist, vor allem, weil zum Studienbeginn schon eine gute Orientierungsphase vorgesehen ist." Greiner kennt die Kritik, betont aber: "Wir stehen zu diesem Aufnahmeverfahren, weil wir es sehr wichtig finden." Der Test werde außerdem "weiterentwickelt." Für diejenigen, die es geschafft haben, soll das Studium attraktiver werden. So wird ein Beratungszentrum für die Schulpraxis aufgebaut. Die Studenten haben dann eine größere Auswahl an Praktikaplätzen. Die Studierenden können zudem künftig Praktika im Ausland machen, in Europa, aber auch in den USA.

Eine nötige Zugangshürde
THOMAS HÖDLMOSER
Kein Aufnahmetest ist perfekt, kein Aufnahmeverfahren garantiert, dass immer nur die besten Bewerber durchkommen. Dennoch war es an der Zeit, für das Lehramtsstudium eine Form der Zulassungsbeschränkung zu finden. Jeder Studienplatz kostet den Steuerzahler Geld. Und es hat keinen Sinn, auch jene studieren zu lassen, denen grundsätzliche Fähigkeiten für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen fehlen. Im Übrigen ist es immer noch viel leichter, Lehrer zu werden, als etwa Arzt. Beim Medizinstudium bekommt nur jeder zehnte Anwärter einen Studienplatz.

 

Auch PH Salzburg erhält einen Zubau (SN 12.09.2016)

Krone 20.9.2016.

Die Pädagogische Hochschule (PH) hat auch etwas davon, dass die Schüler des Akademischen Gymnasiums im Dezember auf den Rainberg zurückübersiedeln: Denn damit wird für die PH-Studenten Platz in den alten Uni-Plattenbauten - als Übergangsquartier für die schon länger geplante Generalsanierung der PH samt Zubau. PH-Vizerektor Christoph Kühberger: "Geplant ist, dass wir im Sommer 2017 übersiedeln und unser Umbau dann im Oktober losgeht." Fix ist, dass der Hof zwischen den beiden Flügeln der PH mit einer Hörsaal-Landschaft verbaut wird - um rund 25 Mill. Euro. Die Pläne stammen vom Büro riccione architekten & bortolotti cede (Innsbruck). Kühberger: "Wenn wir zurücksiedeln, wird auch das ehemalige Pädagogische Institut ins Stammhaus mitübersiedeln. Damit haben wir alles unter einem Dach."

Diplomsoziologe Kenan Dogan Güngör bei der Summer School 2016

Der international anerkannte Experte für Integrations- und Diversitätsfragen war der Hauptredner bei der diesjährigen LehrerInnenfort- und Weiterbildung , die von der Universität Salzburg, der Universität Mozarteum und der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig schon zum 4. Mal erfolgreich in der letzten Ferienwoche durchgeführt wurde.

Für „Salzburg-Heute“ hat Redakteurin Romy Seidl einen langen Beitrag gestaltet, bei dem auch Silvia Kronberger/Hochschulprofessorin für Soziologie an der PH Salzburg Stefan Zweig zu Wort kommt:

Studium für alle Lehrer startet

Nennen wir sie doch einfach Julia. Julia, die aus einer Lehrerfamilie kommt, weil ihr Opa schon Hauptschullehrer war. Ihre Mama ist es ebenso und der Papa hat vor seinem Ruhestand jahrzehntelang an einer AHS unterrichtet. Auch Julia hat sich nun nach ihrer Matura für diesen Beruf entschieden. Sie fängt im Oktober in Salzburg das Lehramtsstudium an. Nur weiß sie noch nicht, ob sie später einmal an einem Gymnasium oder an einer Neuen Mittelschule (NMS) unterrichten wird.

Mit dem Abschluss des neuen Lehramtsstudiums als "Sekundarlehrerin" steht ihr nämlich beides offen. Denn mit dem Wintersemester 2016/17 wird Realität, worum die politisch Verantwortlichen jahrelang gerungen haben: eine einheitliche Ausbildung für alle Pädagogen.

Die alte Trennung, dass angehende Volksschul-, Hauptschul- und NMS-Lehrer an die Pädagogischen Hochschulen gehen müssen, während die Unis nur Gymnasiallehrer und Lehrer an anderen höheren Schulen ausbilden, ist Vergangenheit. Nun schließen alle Lehrer für die fünfte bis zwölfte Schulstufe ihr Studium mit einem Mastertitel ab. Die Mindeststudiendauer beträgt auch nicht mehr drei (PH) bzw. fünf (Uni) Jahre. Studierenden steht nach dem vierjährigen Bachelorstudium ein zweijähriges Masterstudium bevor. Ihre Ausbildung verlängert sich somit auf sechs Jahre. Dafür steht einerseits so viel Wissenschaft und Fachdidaktik auf dem Stundenplan, wie das bisher vorrangig an den Unis der Fall war. Andererseits wird Schulpraxis und Pädagogik in dem Ausmaß vermittelt, wie das an der PH üblich war.

Für PH-Studierende führt das zu einer Verdopplung ihrer bisherigen Ausbildungsdauer. Elfriede Windischbauer, der Rektorin der PH Salzburg, ist das wohl bewusst. Sie sieht es dennoch positiv. Schließlich würden nun auch ihre Studenten mit dem Masterabschluss einen höheren akademischen Grad erwerben. "Wir hoffen, dass sie damit auch besser gerüstet sein werden für ihren Beruf. Ein Lehrer muss heutzutage so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau sein, ganz egal, ob er an einer Neuen Mittelschule oder an einem Gymnasium unterrichtet", sagt sie.

Auch Hubert Weiglhofer, der Direktor der "School of Education", des Instituts für Lehrerbildung an der Uni Salzburg, ist ein Fan des neuen Lehramtsstudiums. "Für Absolventen bedeutet das mehr Flexibilität im Job. Aber auch die Studierenden haben dadurch mehr Wahlmöglichkeiten, weil ihnen Vorlesungen und Seminare sowohl an der Uni als auch an der PH offenstehen", betont er. Und das nicht nur in Salzburg, sondern auch in Linz, weil die dortige Johannes-Kepler-Universität (JKU), die Kunst-Uni oder die beiden dort ansässigen Pädagogischen Hochschulen zu den insgesamt zehn Institutionen zählen, die beim sogenannten "Cluster Mitte" miteinander zusammenarbeiten.

Für Salzburg bedeutet das zugleich neue Konkurrenz. Denn durch die Zusammenarbeit mit den Linzer PH kann die JKU ihr Angebot an Lehramtsstudien deutlich ausweiten. Bisher beschränkte es sich auf die MINT-Fächer, auf Mathematik, Informatik, Physik und Chemie. Nun ist das Studium in fast allen Fächern möglich. Nur angehende Lehrer, die romanische Sprachen wie Französisch, Spanisch oder Italienisch unterrichten wollen, müssen dafür weiterhin nach Salzburg pendeln. "Uns war wichtig, zumindest diese Fächer anzubieten, in denen wir die entsprechenden Lehr- und Forschungskapazitäten haben", sagt der für Lehre und Studium zuständige Vizerektor Andreas Janko. Dazu zähle er neben den MINT-Fächern auch Biologie sowie die sozial- und wirtschaftswissenschaftlich nahestehenden Disziplinen: Geschichte und Politische Bildung, Geografie und Wirtschaftskunde sowie Psychologie, Philosophie. Auch das Fach Deutsch wird nun in Linz von der PH Oberösterreich angeboten. Allerdings ist offen, ob sie die ganze Palette an Lehrveranstaltungen allein wird abhalten können.

Dafür müssen die Vortragenden spezielle Qualifikationen vorweisen können. Im Kooperationsvertrag über die neue Lehrerausbildung ist festgelegt, dass lediglich "Lehrveranstaltungen mit Übungscharakter und praxisorientierte Lehrveranstaltungen" wie Übungen oder praxisorientierte Proseminare von Lehrenden mit abgeschlossenem Diplom- oder Masterstudium abgehalten werden dürfen. Alles andere (Seminare, Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten) ist habilitierten Lehrpersonen oder solchen mit Doktortitel vorbehalten, die in dem entsprechenden Fach promoviert haben. An den PH trifft das nur teilweise auf das Personal zu.

Die Unis haben dieses Problem selbstverständlich nicht. Dennoch betont JKU-Vizerektor Janko, dass seine Uni nicht vorhabe, künftig alleinige Ausbildnerin von Sekundarlehrern zu werden, schon gar nicht in allen Fächern. Die Uni Linz habe auch nicht vor, über den Umweg der Lehramtsstudien zur Volluniversität zu werden. Ihm sei bloß ein Anliegen, dass es in Zukunft ausreichend Lehrer in Oberösterreich gebe. "Wir wissen, wie schwierig es ist, Leute wieder zurückzuholen, die an einen anderen Studienort gehen", sagt Janko.

Weiglhofer von der Uni Salzburg sieht Linz nicht als Konkurrenz. Er geht von einem gewissen Bereinigungsprozess im Lehrveranstaltungsangebot in den kommenden Jahren aus. Weiglhofer glaubt, dass künftig nur mehr jene Institutionen in der Lehrerausbildung mitmischen werden, die die höchste wissenschaftliche Qualität bieten können. Dabei hätte die Uni Salzburg im Cluster die besten Karten. "Wir sind die einzige Volluniversität und damit die mit dem breitesten Angebot", sagt er. Dass neuerdings auch das Lehramtsstudium in Chemie in Salzburg angeboten werden könne, freue ihn deshalb besonders.

Studentin Julia kann egal sein, was sich in Zukunft ändert. Bis es so weit ist, wird sie ihr Studium sicherlich abgeschlossen haben und als Sekundarlehrerin unterrichten. An einem Gymnasium oder an einer Neuen Mittelschule - beides ist möglich.

Angehende Lehrer müssen erstmals zum Eignungstest (SN 28.06.2016)

Wer an einer höheren Schule unterrichten will, hat einen Aufnahmstest an der Uni zu absolvieren. Studentenvertreter üben Kritik. Aufregung gibt es um einen "Buchstabensalat" im Test.

SALZBURG. Die Tür zum Lehramtsstudium an der Universität steht ab Herbst nicht mehr allen Bewerbern offen. Erstmals müssen die angehenden Lehrer an Gymnasien (AHS) und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) zum Aufnahmstest an der Universität oder an der Pädagogischen Hochschule (PH) antreten. Für Studierende an der PH (Lehramt für Volksschulen und Neue Mittelschulen) gab es schon bisher Eignungsprüfungen. Kritik kommt von der Hochschülerschaft (ÖH). Die Tests für Lehramtsstudenten seien nicht mehr als eine Momentaufnahme, sagt Maximilian Wagner von der ÖH. "Das Problem ist: Es wird nur der Istzustand der Bewerber getestet, nicht das Entwicklungspotenzial." Kritik übt Wagner auch an den "extrem harten Anforderungen bei Deutsch als Muttersprache".

Rektorin Elfriede Windischbauer von der PH Salzburg verteidigt die neuen, gemeinsamen Eignungstests für alle angehenden Lehrer. "Ich glaube schon, dass es wichtig ist, eine Form der Zulassung zu finden."

Die Kinder zum Lesen bringen (SN 24.06.2016)

Deutschlehrerin Ulrike Barta von der Praxis-NMS der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig kommt im Artikel von Thomas Hödlmoser in den Salzburger Nachrichten  zum Thema Wortschatz von Jugendlichen und neue Medien zu Wort.

Fachtagung „Nähe und Distanz“

In der neuesten Ausgabe von „LehrerIn und Gesellschaft“ online schreibt Herbert Wallentin über die Fachtagung „Nähe und Distanz“, die gemeinsam von Sabine Seichter/Universität Salzburg und Andrea Bramberger/PH Salzburg Stefan Zweig für über 150 Interessierte an der PH organisiert worden ist.

 

Der Spatenstich für den lang ersehnten Umbau der Pädagogischen Hochschule Stefan Zweig soll nächstes Jahr erfolgen.

Das schreibt Anna Dobler in der Salzburg Krone vom 15. Juni 2016 und sie beschreibt auch wie die attraktiven Umbaupläne aussehen sollen.

Link: ePaper Krone 

H.E.L.L.O – Pädagogische Hochschule Salzburg startet Asylworkshops

Viele Bildungseinrichtungen wollen etwas für die Integration von Flüchtlingen tun, betreten damit aber unbekanntes Terrain, so wie die Pädagogische Hochschule Salzburg. H.E.L.L.O heißt nicht nur Griaßdi, sondern abgekürzt Humor, Exchange, Learning, Live und Originality.
Dahinter verbirgt sich eine Workshopreihe für Asylwerber.


Lehrerausbildung neu und Vernissage

Die Salzburger Stadtnachrichten weisen in ihrer Ausgabe vom 19. Mai 2016 sowohl  auf eine wichtige Informationsveranstaltung zum Thema Lehrerausbildung neu hin sowie auf die Vernissage zum Abschluss der „Hello“-Workshops an der PH Salzburg Stefan Zweig.

Tag der Stimme

Anlässlich des Tages der Stimme und der langen Nacht der Chöre am 4. Mai haben in der Radio-Salzburg-Sendung Mittagszeit Moritz Guttmann vom Privatgymnasium Borromäum, Michael Seywald vom Musikum Salzburg und Rektorin Elfriede Windischbauer von der PH Salzburg Stefan Zweig mit den Anruferinnen und Anrufern über die Wichtigkeit des Singens und Musizierens von Kindern und Jugendlichen diskutiert.

 

Eine Idee, vier Lösungsversuche

Unter diesem Titel bietet Erika Pichler in der Wochenendausgabe der Zeitung „Die Presse“ einen interessanten Überblick über die künftigen Ausbildungsmöglichkeiten angehender Lehrerinnen und Lehrer in den vier verschiedenen österreichischen Bildungsverbünden Mitte, Süd-Ost, West und Nord-Ost:

http://diepresse.com/home/bildung/weiterbildung/4978930/Eine-Idee-vier-Losungsversuche

Bundespräsidentenwahl 2016

Zum Finale der Bundespräsidentenwahl hat Karl Kern am 23. April 2016  in Salzburg-Heute noch einmal die Salzburg-Auftritte der 6 Kandidaten Revue passieren lassen.

Er hat aber auch die 4b-Klasse der Praxis-NMS der Pädagogischen Hochschule mit ihrer Lehrerin Conny Benedik besucht und die Jugendlichen befragt, wie die Kandidaten und ihre Programme auf sie gewirkt haben.

http://tvthek.orf.at/program/Salzburg-heute/70019/Salzburg-heute/12519529/Zusammenfassung-Wahlkampf/12522013

Start der gemeinsamen Lehrerausbildung am Standort Salzburg

An der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig fand am 21. April 2016 eine Pressekonferenz zum Thema „Start der gemeinsamen Lehrerausbildung am Standort Salzburg“ statt.

Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Johannes Plötzeneder/Amtsführender Präsident des Landesschulrates Salzburg, Erich Müller/ Vizerektor der Universität Salzburg, Rektorin Elfriede Windischbauer/ Rektorin PH Salzburg Stefan Zweig, Monika Oebelsberger/ Universität Mozarteum und Rektorin Regina Brandl /KPH – Edith Stein stellten den anwesenden Journalistinnen und Journalistinnen das gemeinsame Projekt vor.

http://salzburg.orf.at/m/news/stories/2769989/

http://www.salzburg.com/nachrichten/mobil/sn/artikel/ein-studium-fuer-alle-sekundarlehrer-in-salzburg-193124/?snVersion=mobil

http://www.salzburg24.at/neue-lehrerausbildung-studium-in-salzburg-ganz-ohne-pendeln-moeglich/4697575

2016-04-21 Neue Lehrerausbildung in den Antenne Nachrichten um 16.30 Uhr...

Rektorin Elfriede Windischbauer ist die neue Vorsitzende der Salzburger Hochschulkonferenz

Salzburg-Krone vom 10. April 2016

Salzburgs Schüler sind Lese-Meister

So lautet der Titel eines Berichts am 9. April in der Salzburg –Krone über das gute Abschneiden Salzburgs bei den Standards-Testungen in Deutsch, in dem auch auf die Rolle der PH Salzburg Stefan Zweig verwiesen wurde.

Kronenzeitung vom 9. April 2016

Einheitliche Lehrerausbildung beginnt

ORF Salzburg – Redakteurin Martina Lublasser hat die Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig am Tag der offenen Tür besucht und sich im Gespräch mit Rektorin Elfriede Windischbauer ein Bild über die neue Lehrerausbildung gemacht:

Traumberuf Lehrer/in

Unter diesem Titel hat die PH Salzburg Stefan Zweig vor dem Tag der offenen Tür  in verschiedenen Medien Inserate geschaltet:

Digitalisierung prägt Bildung mit

Christian Granbacher schreibt in der Zeitung  ECHO wie digitale Medien Lernen und Lehren grundsätzlich verändern und wie Kindern und Jugendlichen von Lehrenden Medienkompetenz vermittelt werden kann. Gesprächspartnerinnen waren Ursula Maier-Rabler/Kommunikationswissenschaftlerin von der Universität Salzburg und Christine Trültzsch-Wijnen, Leiterin des Kompetenzzentrums für Medienpädagogik und E-Learning an der PH Salzburg Stefan Zweig:

120 Lehrer drückten selbst die Schulbank

bei der Tagung „Lesen (für) alle“, die von der PH Salzburg Stefan Zweig in Kooperation mit dem Landesschulrat Salzburg in Puch organisiert wurde. Krone-Reporter Roland Ruess machte sich vor Ort ein Bild von der Veranstaltung:

 

Science Day 2016 an der PH Salzburg Stefan Zweig

Naturwissenschaften hautnah erleben konnten rund 200  Kinder und Jugendliche sowie Redakteurin Ricky Knoll von den Salzburger Stadtnachrichten bei der 7. Auflage des Science Days, der vom naturwissenschaftlichen Netzwerk Salzburg in Kooperation mit der PH Salzburg organisiert wurde:

Weiterhin enge Zusammenarbeit zwischen Salzburger Wirtschaft und PH Salzburg

Durch die feierliche Unterzeichnung des Kooperationsvertrages wurde am 28. Jänner 2016 die erfolgreiche Verbindung von WKS,VWS und PH Salzburg Stefan Zweig  um weitere drei Jahre verlängert. Die Salzburger Nachrichten berichteten darüber:

Artikel vom 29. Jänner 2016, kleiner Teil Seite 13

SALZBURG. Wirtschaftskammer, Volkswirtschaftliche Gesellschaft und Pädagogische Hochschule (PH) haben ihre seit 2008 bestehende Kooperation verlängert. In Summe fördern die beiden anderen Partner die PH mit 30.000 Euro im Jahr. Bindeglied der Partner ist das "Projektbüro A-Z" der PH, das sich den Themen Arbeit, Schule, Wirtschaft und Zukunft widmet.

Berufsorientierung von Beginn an

Artikel vom 5. Februar 2016 Salzburger Wirtschaft

Artikel vom 12. Februar 2016 Salzburger Wirtschaft „Fit für die Karriere“

PH-Veranstaltung: Interreligiöser Dialog mit Marko Feingold

14 angehende Berufsschullehrer hatten auf Initiative von Hans Lehrer (Abteilungsleiter für Berufsschulen an der PH Salzburg Stefan Zweig) die Möglichkeit, mit Marko Feingold, dem Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg, über interreligiöse und interkulturelle Themen zu diskutieren. Ricky Knoll war  für die Salzburger Stadtnachrichten in der Synagoge dabei .  

„Rechnen bis die Köpfe rauchen“

Unter diesem Titel schreibt Ricky Knoll in der Silvesterausgabe der Salzburger Woche über die „Nacht der Mathematik“, die nun schon seit 5 Jahren äußerst erfolgreich von Renate Achleitner/ PH Salzburg Stefan Zweig organisiert wird.

Beschrieben wird, mit welcher Begeisterung die Schülerinnen und Schüler der 3B-Klasse der Neuen Mittelschule der PH Salzburg  mit ihren Lehrerinnen Karin Vilsecker und Hannelore Neuhuber die anspruchsvollen Aufgaben bewältigten und danach sogar in der Schule über Nacht geblieben sind.

Artikel zum downloaden >>>

Handlungsbedarf in Fragen der Geschlechterpädagogik

ortet Silvia Kronberger , Institutsleiterin an der PH Salzburg Stefan Zweig, im Artikel von Thomas Hödlmoser in den Salzburger Nachrichten mit dem Titel „ Eltern steuern die Talente der Kinder“.

 

SN vom 26. November 2015

„Lernoasen, Sparstifte, Verweigerer“

Unter diesem Titel machen sich in der Beilage „Guide Schulen“ der Zeitung „Die Presse“ im Artikel  von Erika Pichler u.a. Bildungsexpertin Christiane Spiel, Annemarie Seethaler, Direktorin des Gymnasiums in Seekirchen, und Rektorin Elfriede Windischbauer von der PH Salzburg Stefan Zweig Gedanken zur Schule der Zukunft.

 

 

Die Presse Schulguide Seite 10-14, November 2015

Pädak-Affäre: Verfahren gegen Sampl vom Tisch

Link: SN vom 11.11.2015

Umbau der Pädagogischen Hochschule soll 2017 starten

Im Online-Artikel der Salzburger Nachrichten vom 9.11.2015 schreibt  Daniele Pabinger von den schon lange geplanten Umbauarbeiten der PH Salzburg Stefan Zweig.

Rektorin Elfriede Windischbauer meint: „Der Bau ist dringend notwendig“.

Link: SN 10.11.2015

Gemeinsame LehrerInnenausbildung ab Herbst 2016

„ Studierende haben  das Beste aus Pädagogischer Hochschule (PH) und Universität in einem Ausbildungssystem zur Verfügung“ wird ein Student in einem Artikel von Thomas Hödlmoser in den Salzburger Nachrichten zur kommenden SekundarstufenlehrerInnenausbildung zitiert.

 

SN vom 02.11.2015

Burschen dringend gesucht

Die geschlechtertypische Berufswahl sorgt speziell im Sozial- und Erziehungsbereich immer noch für einen Mangel an männlichen Nachwuchskräften.

In den Salzburger Nachrichten macht sich Silvia Kronberger, Institutsleiterin für Gesellschaftliches Lernen und Politische Bildung an der PH Salzburg Stefan Zweig, in einer Vorschau auf den „Boys´ Day“ am 12. November 2015 Gedanken darüber, warum Burschen ungern in vermeintlich weibliche Berufsdomänen vordringen.

 

SN vom 31.10.2015

Rektorin Elfriede Windischbauer zu Gast in der „Mittagszeit“ von Radio Salzburg

Anlässlich des „Weltlehrertages“ am 5. Oktober 2015 diskutierte Moderatorin Barbara Weisl mit Rektorin Windischbauer

sowie  Anruferinnen und Anrufern über Themen wie

*was macht eine gute Lehrerin/einen guten Lehrer aus,

*welche Anforderungen bringt der Lehrberuf in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen mit sich und

*wie attraktiv ist es heute noch für junge Menschen LehrerIn zu werden.

Mitschnitt >>>

" Hochschule hat neuen Vizerektor"

Dr. Wolfgang Plaute ist neuer Vizerektor an der PH Salzburg Stefan Zweig

Salzburger Nachrichten vom 29. September 2015

Die Freude am Lesen lernen erhalten

Unter dem Titel „Wie gelingt ein guter Schulstart“ haben die Salzburger Bezirksblätter eine ExpertInnenrunde ins Fernseh-Studio von rts eingeladen.

Brigitte Bauer vom Basisbildungszentrum abc Salzburg, die Thalgauer Volksschuldirektorin Sonja Winkler und Christoph Kühberger, Vizerektor der PH Salzburg Stefan Zweig, diskutierten angeregt u.a. darüber wie Grundsteine für erfolgreiche Schullaufbahnen gelegt werden können.

http://www.meinbezirk.at/salzburg-stadt/magazin/wie-die-freude-am-lesenlernen-erhalten-werden-kann-d1487912.html

Schulen rüsten sich für Flüchtlinge

Auch die Pädagogische Hochschule Salzburg hat bereits vorgesorgt - wie Rektorin Elfriede Windischbauer im SN-Interview erklärt.

 

Salzburger Nachrichten vom 9. September 2015

Lehrgang Migration und Schule, LG Praxisanleitung im Elementarbereich und LG Gewaltprävention

Diese drei Lehrgänge, die von der PH Salzburg Stefan Zweig organisiert werden,  hat Erika Pichler im August in drei Wochenendausgaben in der Zeitung „Die Presse“ vorgestellt.

Es kommen u.a. Andrea Lenger sowie die Institutsleiterinnen Silvia Kronberger und Pia Pröglhöf zu Wort.                                                                                    

„Mit der Algebra wird die Mathematik abstrakter“

Unter diesem Titel brachte Birgit Kaltenböck von den Salzburger Stadtnachrichten ein Interview mit Elisabeth Fuchs, Expertin in Sachen Mathematik vom Fort- und Weiterbildungsinstitut der PH Salzburg.

Thema waren die in Kürze stattfindenden Wiederholungsprüfungen an den Schulen  - speziell in Mathematik. 

  Pdf Nachzipfalarm (SN-epaper) 

  Mit der Algebra wird Mathematik abstrakt (Interview mit Elisabeth Fuchs)

Dr.in Andrea Bramberger, Professorin für Geschlechterpädagogik an der PH Salzburg Stefan Zweig, im Interview mit der „Presse“

Anlass war das unterschiedliche Abschneiden von Mädchen und Buben bei der Zentralmatura

Erfreuliche Zwischenbilanz bei den Anmeldezahlen für das kommende Studienjahr

SN_PH-Hilferuf-erfolgreich_2015-06-02.pdf

Anmeldungen sind noch bis 24. Juni 2015 möglich.

 

Die PH Salzburg Stefan Zweig sucht dringend Studierende für das neue Primarstufenstudium

Unter diesem Titel hat Rektorin Elfriede Windischbauer bei einer Pressekonferenz die Werbetrommel für die im Herbst neu startende – längere - Ausbildung für Volks- und SonderschullehrerInnen gerührt.

Das mediale Echo war sehr groß:

„Oben schlugen Granaten ein“

Zwei Wochen vor seinem Vortrag an der PH Salzburg Stefan Zweig erzählt Christian Wehrschütz im Interview mit Matthias Petry u.a. von der Faszination Osteuropa und den Gefahren des Korrespondentenberufes.

Nachzulesen in den fünf Bezirksausgaben der Salzburger Woche:
Download: >>>

Lehrer/in werden

Anlässlich des Tages der offenen Tür am 19. März 2015  möchte die PH Salzburg Stefan Zweig mit Inseraten in den fünf Bezirksausgaben der Salzburger Woche
(http://www.salzburgerwoche.com)

mögliche angehende Studierende ansprechen:

Download: Salzburger Woche Sonderthema: Karriere & Bildung

„Eine Stoffmaus gegen Stress“

Alina Kolbitsch, Johanna Steinmaßl und Julian Gramsamer sind drei Studierende des 5. Semesters an der PH Salzburg, die im Zusammenhang mit dem Verfassen ihrer Bachelorarbeiten bei Prof. Peter Egger Projekttage an der Volksschule Thalgau zum Thema "Soziales Lernen" durchgeführt haben.

Thomas Hödlmoser war bei den Projekttagen dabei und hat darüber in den Salzburger Nachrichten den Artikel "Eine Stoffmaus gegen Stress" geschrieben:

Download: SN „Eine Stoffmaus gegen Stress“

Neue Mittelschule: „Kritik ungerecht“

Josef Wimmer, der Direktor der Praxis-NMS der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig , deklariert sich im Salzburg Heute-Beitrag mit dem Titel Neue Mittelschule: „Kritik ungerecht“ vom 5. März 2015 als Verfechter für die NMS:

Link: http://tvthek.orf.at/program/Salzburg-heute/70019/Salzburg-heute/9351772/Reaktionen-NMS-Bericht/9351780

„Es geht in der Volksschule nicht nur darum, Inhalte und Wissen zu vermitteln“

sagt Lisa Lindner, Studentin an der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig, im Artikel von Thomas Hödlmoser in den Salzburger Nachrichten vom 23. Februar 2015  zum Thema: „Wie das Theater beim Lernen helfen kann“

SN 20150223

Wer Lust und Interesse hat, sich über die verschiedenen Ausbildungsangebote an der PH Salzburg Stefan Zweig im kommenden Schuljahr zu informieren, ist herzlich zum Tag der offenen Tür am 19. März 2015 (9:00 bis 13:00) eingeladen!

„Sicherheit für die Pädagogische Hochschule“

Ein Artikel über die gute Zusammenarbeit von PH Salzburg Stefan Zweig und conova in den Salzburger Stadtnachrichten.

 

Science Day 2015

Salzburger Nachrichten 05022015

„Schüler sind gezwungen, sich Gedanken zu machen, was sie interessiert"

So wird Adelheid Schreilechner, Expertin an der PH Salzburg für die Vorwissenschaftliche Arbeit , im Artikel „Forschen für die Matura“ von Thomas Hödlmoser in den Salzburger Nachrichten zitiert.

Lesen Sie den ganzen Artikel zum Thema „VWA“:

  SN 02022015 Forschen für die Matura

Tagung zu Bildungsbenachteiligung und Schulabbruch

Anlässlich der Tagung  mit dem Titel "Ene,mene , muh, und raus bist du ... Pädagogische, soziale und strukturelle Dimensionen von Bildungsbenachteiligung und Schulabbruch", die gemeinsam vom Kompetenzzentrum für Diversitätspädagogik an der PH Salzburg Stefan Zweig und dem BMBF organisiert wurde, diskutierten folgende Expertinnen und Experten bei einer Pressekonferenz  über die Situation in Salzburg:

(v.l.n.r.): Dr. Wolfgang Plaute/PH, Mag.a. Helga Gschwandtner/ Jugendcoaching, Dr. Manfred Oberlechner/ PH, Dr.in Elfriede Windischbauer/Rektorin PH, Dr. Frank-Olaf Radtke/ Universität Frankfurt/Main und Direktorin Mag.a Ingrid Rathmair/ Vorsitzende AHS-DirektorInnen in Salzburg - Foto: Robert Hattinger/PH

Stefan Zweig Hochschule

Die Aktivitäten rund um die Namenserweiterung der Pädagogischen Hochschule Salzburg fanden ein breites mediales Echo. Die Beweggründe für die Umbenennung werden ebenso geschildert wie die enge Kooperation mit dem Stefan Zweig Centre der Uni und auf die hinkünftigen Verpflichtungen der PH durch die neue Namensgebung. Auch die Anwesenheit von Frau Eva Alberman, der Nichte von Stefan Zweigs zweiter Frau, fand in den Medien große Beachtung.

Dateien:

Presse_Krone_28.11.2014.pdf

SN_29-11-2014.pdf

Presse_Salzburger-Nachrichten_28.11.2014.pdf

Presse_Stadt-Nachrichten_27.11.2014.pdf

Standard_26.11.2014.png

neue_Zuericher_Zeitung.pdf

Links:

„Gemeinsam gegen Gewalt an Schulen“

"Gemeinsam gegen Gewalt an Schulen" - Qualifikation für LehrerInnen, die Gewaltpräventionsarbeit an Schulen leisten, als Kooperationsprojekt von PH, KPH, KIS, LSR, Kriminalpolizei und Ärztekammer.

Die Seminarreihen, in denen GewaltpräventionsbeamtInnen und LehrerInnen gemeinsam ausgebildet werden, haben am Montag begonnen.

Rund 70 TeilnehmerInnen, davon 16 PolizistInnen, werden praxisnah im Bereich Gewalt- und Suchtprävention sowie Gesundheitsförderung geschult.

Das Kooperationsprojekt wurde im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

Dateien:

04.11.2014_Krone_Kooperationsprojekt.pdf

04.11.2014_SN_Kooperationsprojekt.pdf

ePaper_2014-11-04_snlokal_4_salzburg.pdf

„Als Lehrer ist es wichtig, dass man weiß, in welcher Welt die Muslime leben.“

"Als Lehrer ist es wichtig, dass man weiß, in welcher Welt die Muslime leben." So wird Prof. Mag. Michael Tockner/PH Salzburg von Redakteurin Birgit Kaltenböck in der Salzburger Woche zitiert.

Er war mit Studierenden des 5. Semesters im Rahmen seiner Lehrveranstaltung "Lebenswelt der Muslime" beim Tag der offenen Moschee.


Wie sieht die neue LehrerInnenausbildung für die Primarstufe an der PH Salzburg aus?

Informationen dazu in einem Artikel von Thomas Hödlmoser im Österreichteil der Salzburger Nachrichten unter dem Titel "Lehrberuf wird immer schwieriger"

Dateien:

Lehrberuf_wird_schwieriger.pdf