TEAM

Andrea Bramberger

  • Funktion an der PHS: Professorin für Geschlechterpädagogik
  • Schwerpunktthema am Kompetenzzentrum: Gender (gemeinsam mit Isabella Fritz)

 

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Sabine Harter-Reiter

  • Funktion an der PHS: Lehre und Forschung; Fachbereich Allgemeine Erziehungswissenschaft
  • Schwerpunktthema am Kompetenzzentrum: Diversität und Leistungskultur

Prof.in Mag.a  Sabine Harter-Reiter

Lehramtsstudium für Volksschulen; Studium der Erziehungswissenschaften an der Universität Salzburg

Während der Tätigkeit als Volksschullehrerin entwickelte sich das Interesse für alternative Schulformen. Es wurden Erfahrungen in der Montessori-Pädagogik gesammelt und schließlich über viele Jahre nach den Prinzipien der Freinet-Pädagogik unterrichtet. An der Hochschule liegen die Aufgaben im Bereich der Lehre hauptsächlich in der allgemeinen Erziehungswissenschaft, der Schulpädagogik und der Schulpraxis. In der Fort- und Weiterbildung sind es Themen rund um Schulentwicklungsbegleitung. Mitglied des Hochschulkollegiums und des Redaktionsteams von PHSkript. Wissenschaftliche Begleitung der Praxisvolksschule, insbesondere in der Entwicklung ihrer Lernwerkstätten.

Schwerpunkte in der Forschung und Lehre:

  • Leistungsbeurteilung, Leistungskultur
  • Methoden des Lehrens und Lernens
  • Alternativpädagogik
  • Pädagogisch Praktische Studien


Projekte:

  • Mitglied der Steuergruppe „Inklusive Hochschule“ der Pädagogischen Hochschule Salzburg, Stefan Zweig
  • Leitung der Projektpartnerschaft des Erasmus+ Programms (2017-2020) „Teacher for Europe“ mit Köln (Projektleitung), Liverpool und Madrid

 

 

Melanie Holztrattner

  • Funktion an der PHS: Assistentin der Professur für Erziehungswissenschaft im Bereich Inklusion
  • Schwerpunktthema am Kompetenzzentrum: Heterogenität in der Schule

Verena Holztrattner, MA

Curriculum Vitae:

  • Assistenz der Professur für Erziehungswissenschaft im Bereich Inklusion – Schwerpunkt: Heterogenität in der Schule bei Prof. Mag. Dr. Robert Schneider, MA (seit 2017)
  • Doktoratsstudium Philosophie an der KGW-Fakultät; Erziehungswissenschaft (seit 2017)
  • Studium Pädagogik und Erziehungswissenschaft, Universität Salzburg, Interdisziplinärer Studienschwerpunkt „Gender Studies“ (2010 – 2017)
  • Lehrauftrag und Betreuung von Abschlussarbeiten im Universitätslehrgang Elementarpädagogik - Schwerpunkt Leitung, Mentoring und Beratung, Universität Salzburg, Bildungshaus St. Virgil und Land Salzburg (seit 2015)
  • Studienassistenz und Tutorium, Universität Salzburg, Fachbereich Erziehungswissenschaft (2013 – 2017)
  • Vortragstätigkeit im Rahmen der Elternbildung und pädagogischen Fortbildung (seit 2013)

Mitgliedschaften:

  • Mitglied der ÖFEB (Österreichische Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen), Sektionen: Elementarpädagogik, Sozialpädagogik
  • Mitglied der DGFE (Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft), Sektionen: Allgemeine Erziehungswissenschaft, Sozialpädagogik und Pädagogik der frühen Kindheit

Forschungsprojekte:

  • Projektmitarbeiterin: Projekt „Jugendforschung in Österreich“, Leitung: Univ.-Ass. Dipl.-Päd. Bernhard Babic, Univ. Prof.in Dr.in Birgit Bütow, Mag.a Dr.in Michaela Katstaller (2015)
  • Projektmitarbeiterin: Projekt „Biographien und Erfahrungen von Careleavern“, Leitung: Univ. Prof.in Dr.in Birgit Bütow (2016 – 2017)
  • Dissertationsprojekt: „Elementarpädagogik im Spannungsfeld von Gleichheit und Verschiedenheit“ (seit 2017)

Bärbel Linsmeier

  • Funktion an der PHS: Lehrende Fachdidaktik Deutsch für VL – Ausbildung, Referentin in der Fort- und Weiterbildung (Lesen, DaZ, Sprachförderung, Theaterpädagogik)
  • Schwerpunktthema am Kompetenzzentrum: Mehrsprachigkeit

Bärbel Linsmeier, MA, Lehramt für Volksschule, Studium der Spiel- und Theaterpädagogik an der Hochschule der Künste Berlin (heute: Universität der Künste Berlin), Ausbildungslehrgang  am Berliner Kunstforum (Filmdramaturgie/ Filmregie),Teilnahme an Fortbildungen und Trainings vorrangig  im Bereich Improvisationstheater nach Keith Johnstone, Method Acting nach Lee Straßberg, Clownsarbeit nach J.Lecoq und Forumtheater nach Augusto Boal. Schauspielengagements in Berlin und Österreich, Leitung zahlreicher interkultureller theaterpädagogischer Projekte mit Kindern und Jugendlichen in Berlin sowie  Workshops zu Gewaltprävention und Kommunikation. 

Nach 11 Berliner Jahren Rückkehr aus Herzensgründen nach Österreich. Theaterprojekte und Aufführungen mit Kindern und Jugendlichen in Salzburg in Zusammenarbeit mit Akzente Salzburg, dem Landestheater Salzburg und den Osterfestspielen sowie Workshops mit Salzburger Schüler_innen aller Altersstufen  zu  Literaturvermittlung und Leseförderung mit theaterpädagogischen Methoden. Teilnahme am Fernkurs „Kinder- und Jugendliteratur“ der STUBE Wien. Referentin in der Fortbildung mit den Schwerpunkten Interkulturelles Lernen, DaZ, Sprechen, Lesen und Theaterpädagogik. Seit 2011 Lehrende für Fachdidaktik Deutsch in der Ausbildung für Volksschullehrer_innen  an der Pädagogischen Hochschule Salzburg. 

Arbeitsschwerpunkt am Kompetenzzentrum: Transfer von Themenbereichen der Diversitätspädagogik in Lehre und Didaktik sowie Entwicklung praktischer Umsetzungsmöglichkeiten einer diversitätssensiblen (Deutsch-) Didaktik.

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Manfred Oberlechner

  • Funktion an der PHS: Hochschulprofessur für Soziologie mit Schwerpunkt: Interkulturelles Lernen und Migrationspädagogik, Leiter des Kompetenzzentrums für Diversitätspädagogik, Stellvertretender Leiter des Instituts für Gesellschaftliches Lernen und Politische Bildung
  • Schwerpunktthema am Kompetenzzentrum: Migration

Prof. Dr. Mag. phil., Mag.rer.soc.oec Manfred Oberlechner, BA, Hochschulprofessor für Soziologie (Schwerpunkt: Interkulturelles Lernen und Migrationspädagogik) absolvierte langfristige Forschungsaufenthalte u.a. an der Erasmus Universiteit Rotterdam sowie am Instituut voor Migratie en Etnische Studies der Universiteit van Amsterdam, an der Université de Strasbourg und Université de Lorraine-Metz. Es folgten Arbeitsaufenthalte u.a. beim Europäischen Migrationsausschuss des Europarates sowie beim Europäischen Parlament. Ein niederländisches Regierungsstipendium sowie Forschungsstipendien u.a. seitens der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich folgten. Er erhielt u.a. den Dr.-Alois-Mock-Förderpreis zur Arbeit im Bereich der Multikulturalismusforschung unter besonderer Berücksichtigung von Toleranz- und Humanismusfragen sowie den Preis für Innovative Lehre im Bereich Migration und Integration der Paris Lodron Universität Salzburg sowie den Forschungspreis der Academia Scientiarum et Artium Europaea. Von 1998-2004 war er Vertragsassistent an der Kunstuniversität Mozarteum im Bereich „Cultural Studies“, von 2004-2009 wissenschaftlicher Projektleiter einer arbeitsmarktpolitischen Betreuungseinrichtung zur Integration von ZuwanderInnen in den österreichischen Arbeitsmarkt. Von 2009-2013 fungierte er als Integrations- und Migrationskoordinator beim Amt der Salzburger Landesregierung.

Er lehrt neben seiner Tätigkeit an der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig derzeit u.a. an der Université de Lorraine-Metz und Université de Strasbourg sowie an der Paris Lodron Universität Salzburg im Bereich Migrations- und Integrationsforschung, Empirischer Sozialforschung sowie Gender und Diversity Studies. Er ist Herausgeber, Mitherausgeber und Autor einschlägiger Publikationen im Bereich Migration und Integration sowie Diversität und arbeitet als Erwachsenenbildner in diesem Themenfeld. Manfred Oberlechner ist außerdem ausgebildeter Lehrer für Deutsch als Zweitsprache.

Schwerpunkte in Forschung und Lehre

  • Bildungssoziologie
  • Diversity Management, Diversity Studies und Inklusive Bildung
  • Interkulturelle Kompetenz, Migration Studies und Migrationspädagogik
  • Mehrsprachigkeit und Spracherwerb in pädagogischen Berufen
  • Antidiskriminierungs- und Antirassismuspädagogik
  • Ländervergleichende Bildungsforschung
  • Spielpädagogik und Interkulturelles Lernen

Funktionen und Mitgliedschaften

  • Mitglied des DGfG-Arbeitskreis „Geographische Migrationsforschung“
  • Mitglied des Fachbeirats „Interkulturelles Lernen“ des Bundesministeriums für Bildung
  • Beauftragter der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig für die Curriculumsarbeit (Diversitätspädagogik, Migrationspädagogik) in der Primarstufe
  • Beauftragter der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig für die Curriculumsarbeit (Bildungswissenschaften) in der Sekundarstufe im Cluster Mitte
  • Mitglied und Leitung des Center Of Competencies Diversity Pädagogik der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig
  • Leitung des Fachbereichs „Bildungssoziologie“ der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig
  • Mitglied der Curricularkommission der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig für das Curriculum der Sekundarstufe Neu
  • Peer-Review-Gutachter für die „Österreichische Zeitschrift für Soziologie“ und Österreichische Akademie der Wissenschaften im Bereich Migrationsforschung.
  • Koordinationspartner des Erasmus+ Programms 2014-2020 zwischen der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig und der Université de Lorraine-Metz im Schwerpunkt Diversity und Migration Studies
  • Koordinationspartner des Erasmus+ Programms 2014-2020 zwischen der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig und der Université de Strasbourg im Schwerpunkt Diversity Studies und Bildungswissenschaften
  • Redaktionsmitglied von ph.script, Beiträge aus Wissenschaft und Lehre der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig
  • Ordentliches Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS) im Bereich der Migrations- und Rassismusforschung
  • Ordentliches Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB)
  • Vertreter der Pädagogischen Hochschule Salzburg im Bundeszentrum für Interkulturalität, Migration und Mehrsprachigkeit (BIMM) an der Pädagogischen Hochschule Graz
  • Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Kultursoziologie an der Paris-Lodron-Universität Salzburg, seit 2013 Vizepräsident
  • Gutachter der VolkswagenStiftung

Forschungsprojekte

  • „Pädagogische Vermittlung ehemaliger KZ-Außenlager am Beispiel der Lager in Ebensee, Hallein und Vöcklabruck“ (gefördert durch Drittmittel)
  • „Vielfalt – eine ideologie- und gesellschaftskritische Konzeption von Diversität und ihre Anwendung im Kontext von Bildung und Schule “ (gefördert durch Drittmittel)
  • „Migration.bildet“ (gefördert durch Drittmittel)
  • „Exil.bildet“ (gefördert durch Drittmittel)
  • „Inklusive Leistungskultur“
  • „Inklusive Hochschule“
  • „Nationalpopulismus.bildet“ (gefördert durch Drittmittel)
  • „Diversität und Gesellschaft: theoretische Konzepte und normative Grundlagen“ (gefördert durch Drittmittel)
  • „Religion.bildet“ (gefördert durch Drittmittel)
  • „Das Professionsbild Schule in der Migrationsgesellschaft“ (gefördert durch Drittmittel)
  • „FREMD – Kreuzungspunkte pädagogischer Bildung“


Auszeichnungen, Preise, Stipendien, Nominierungen

  • Landesstipendium für ein Traineeship beim Europarat, EUROPEAN COMMITEE ON MIGRATION (CDMG), Direction Générale III, Affaires Sociales, Division des Migrations 2007
  • Landesstipendium für einen Study Visit beim Europäischen Parlament, Direction Générale de la Communication et de Relations Publiques 2008
  • Preis für Innovative Lehre der Paris-Lodron-Universität Salzburg
  • Sprachenstipendium der Franz Josef Martin Plantz und Paula Zyber Stiftung
  • Dr. Alois Mock-Förderpreis im Bereich der Multikulturalismusforschung unter besonderer Berücksichtigung von Toleranz- und Humanismusfragen
  • Forschungsstipendium der Paris-Lodron-Universität Salzburg
  • Forschungspreis der Europäischen Akademie: Academia Scientiarum et Artium Europaea
  • Auslandsstipendium der Salzburger Landesregierung
  • Wissenschaftsstipendium der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich für den Forschungsbereich "Multikulturalität in Europa"
  • Förderungsstipendium der Paris-Lodron-Universität Salzburg
  • Leistungsstipendium der Paris-Lodron-Universität Salzburg
  • Niederländisches Regierungsstipendium
  • Nominierung für den „Ars Docendi: Staatspreis für exzellente Lehre“ (Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft) mit dem Seminar „Mehrfachdiskriminierung“ (gem. mit Assoz.-Prof. Dr. Wolfgang Aschauer) in der Kategorie: „Forschungsbezogene Lehre, insbesondere die Vermittlung wissenschaftlichen Arbeitens während des Studiums) durch das Rektorat und die Studienvertretung der Paris-Lodron-Universität Salzburg.
  • Nominierung für den „Ars Docendi: Staatspreis für exzellente Lehre“ (Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft) mit dem „Themenmodul: Wissen im Unterrichtsfach – Wissen in der Literatur. Fachliches Verstehen durch literarische Erfahrung“ (gem. mit u.a. Priv.-Doz. DDr. Ulrike Greiner) in der Kategorie: „Persönlichkeitsorientierte und/oder kreativitätsfördernde Ansätze in Lehrveranstaltungen und Studierendenbetreuung“ durch das Rektorat und die Studienvertretung der Paris-Lodron-Universität Salzburg.

 Mission Statement zur Professur

„Migration ist kein Minderheitenthema, Migrationspädagogik keine Minderheitenpädagogik.“ – Seit 1. Juli 2013 arbeite ich als Hochschulprofessor für Soziologie mit Schwerpunkt Interkulturelles Lernen und Migrationspädagogik und leite das Kompetenzzentrum für Diversitätspädagogik sowie stellvertretend das Institut für Gesellschaftliches Lernen und Politische Bildung. Meine vielfältigen Studien und Forschungsaufenthalte zeichnen mich als Wissenschaftler aus, der im internationalen Dialog Erkenntnisse zu fachlichen Fragen finden möchte. Im Mittelpunkt meiner Tätigkeiten steht dabei stets die Verbindung zwischen wissenschaftlicher Expertise und realistischem Praxisbezug.

 

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Robert Obermair

  • Funktion an der PHS: Vertragshochschullehrer mit der Funktion Assistenz
  • Schwerpunktthema am Kompetenzzentrum: Migration (gemeinsam mit Manfred Oberlechner), Nationalsozialismus und Rechtsextremismus

Mag. phil., Robert Obermair, studierte an der Universität Salzburg und an der University of Leicester Geschichte und Anglistik/Amerikanistik. Für seine Diplomarbeit an der Universität Salzburg wurde er mit dem Herbert-Steiner-Anerkennungspreis 2014 ausgezeichnet, der vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) und der International Conference of Labour and Social History (ITH) vergeben wird. Nach Abschluss seines Studiums unterrichtete er am Christian-Doppler-Gymnasium Salzburg. Seit September 2015 ist er als Assistent von Prof. Manfred Oberlechner an der PH Salzburg tätig. Zudem ist er Bundeslandkoordinator (Salzburg) für erinnern.at

Aktuelle Arbeits- und Forschungsschwerpunkte:

  • Wissenschaftsgeschichte
  • Geschichte des Nationalsozialismus
  • Rechtsextremismusforschung
  • Interkulturelle Kompetenz und Migrationspädagogik
  • Antidiskriminierungs- und Antirassismuspädagogik

Mitarbeit in Forschungsprojekten:

  • „Pädagogische Vermittlung ehemaliger KZ-Außenlager am Beispiel der Lager in Ebensee, Hallein und Vöcklabruck“
  • „Migration.bildet
  • „Exil.bildet“

 

 

 

Robert Schneider

 

Sprechstunde: Freitag, nach Vereinbarung

Prof. Mag. Dr. Robert Schneider, MA studierte Lehramt für Hauptschulen (M, PC, CH) und war als Lehrer an Hauptschulen sowie überwiegend als Heilstättenlehrer an der Jugendpsychiatrie und als Integrationslehrer an NMS beschäftigt. Dabei fungierte er auch als Ausbildungslehrer der PH OÖ für Sonderschullehrer*innen und für Studierende des Masterlehrgangs „Verhaltensauffälligkeiten in der Schule“ für die PH der Diözese Linz. Nebenberuflich studierte Robert Schneider Pädagogik mit dem Schwerpunkt „Lebensbegleitende Bildung“ sowie Erziehungswissenschaft mit dem Fokus „Sozialpädagogik - Intervention, Beratung und Evaluation“. An der Universität Passau erfolgte die Promotion in Pädagogik (Schwerpunkt: Schulpädagogik), wo er auch als Universitätsassistent beschäftigt war. Nebenberuflich lehrte Robert Schneider auch „Arbeitspädagogik“ am WIFI OÖ und „Allgemeine Didaktik“ an der PH OÖ im Masterlehrgang „Erwachsenenbildung“ sowie als Lektor der School of Education der Universität Salzburg.

Die Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen in den beiden Bereichen „Inklusive Pädagogik“ und „Allgemeine Erziehungswissenschaft“, wobei es Robert Schneider insbesondere um eine Verknüpfung beider geht. Von besonderem Interesse sind dabei die Philosophie der Bildung und Erziehung, insbesondere Aspekte pädagogischer Ethik (Handlungstheorien), sowie personalistischer Anthropologie und die pädagogische Praxis in der inklusiven Schule als eine Schule für jedes Kinder und jede*n Jugendliche*n. Neben philosophischen Methoden finden dabei auch phänomenologisch-ethnografische Anwendung. Inhaltlich liegt ein zusätzlicher Fokus Prozessen der Bildung und Erziehung von Schülerinnen und Schülern mit Schwierigkeiten im sozial-emotionalen Ausdruck und entsprechender Anpassungsleistungen, mit chronischen Erkrankungen sowie Aspekten der Demokratiepädagogik.

Funktionen und Mitgliedschaften

  • Mitglied der Hochschulgruppe zum „Inklusiven Hochschulzugang“ im Auftrag des Bundeszentrum für Inklusive Bildung
  • Beauftragter der PH Salzburg für die Curriculumsarbeit (Inklusive Pädagogik) in der Primarstufe
  • Beauftragter der PH Salzburg für „Inklusives Studieren“ (ehemals Behindertenbeauftragter)
  • Mitglied des Zentrums für Diversitätspädagogik der PH Salzburg
  • Leitung des Fachbereichs „Inklusionspädagogik“
  • Mitglied der DGfE - Sektionen: Allgemeine Erziehungswissenschaft (Kommission Bildungs- und Erziehungsphilosophie, Pädagogische Anthropologie) und und Schulpädagogik: Kommission Schulforschung und Didaktik
  • Mitglied der Görres-Gesellschaft (Sektion: Pädagogik)
  • Mitglied von bidok - behinderung inklusion dokumentation
  • Mitglied der GBW - Gesellschaft für Bildung und Wissen
  • Wissenschaftlicher Beirat des  „Netzwerk Inklusion Bayern e.V.“
  • Wissenschaftlicher Beirat (Wissenschaft und Forschung) für das „Netzwerk Autismus“ Bayern
  • Mitglied der POGA - Politik gegen Aussonderung. Koalition für Integration und Inklusion.
  • Mitglied der „Martin Buber-Gesellschaft“ (Sektion: Pädagogik)
  • Mitglied des Monitoringausschusses des Landes Salzburg
  • Mitglied der Österreichischen Liga für Menschenrechte


Forschungsprojekte

  • Projektpartner in der Steuerungsgruppe der PH Salzburg für das Projekt „Inklusive Hochschule“
  • Projektpartner des Forschungsprojekts „Inklusive Leistungskultur“
  • Habilitationsprojekt zur pädagogischen Grundlegung inklusiver Schule als eine ‚Schule für jede*n‘

Mission Statement

„Wenn in pädagogischer Hinsicht und in allgemeiner Absicht von Kindern und Jugendlichen gesprochen wird, dann sind auch tatsächlich alle gemeint. Diese Pädagogik kann sich nicht von den Bildungsinstitutionen und ihren Unterschieden her begründen, sondern muss sich auf die Anliegen der Bildung beziehen, die im Grundsatz nicht teilbar sind.“ (Oelkers 2012: 22)


In diesem Sinne liegt der Fokus in Forschung und Lehre auf der Verbindung allgemein- und inklusionspädagogischer Theorie und Praxis mit dem Ziel eine allgemeine inklusive Pädagogik zu denken, die sich im Anschluss an Eberwein und Feuser als humane und demokratische und im Sinne Sterns, Arendts und Rekus' als ‚gemeinsame‘ versteht. Dabei wird vom Begriff der Heterogenität im Entwicklungsprozess der Integration ausgegangen und dieser idealiter auf Diversität im Rahmen inklusiver Pädagogik erweitert.


Neben systematischer (Grundlagen-)Forschung werden auch Projekte im Rahmen phänomenologischer Erziehungswissenschaft (inkl. Ethnografie) durchgeführt. Die allgemeinpädagogischen Referenzen liegen insbesondere in prinzipienwissenschaftlichen Theorien des (Kritischen) Personalismus sowie kritischer Bildungstheorie, den Existenz- und Poststrukturalistischen Philosophien und einer kulturwissenschaftlich-kritischen Erziehungswissenschaft.