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Die Homepage der Salzburger Hochschulkonferenz ist nun online unter folgender Adresse www.salzburger-hochschulkonferenz.ac.at abrufbar.

Gründung der Salzburger Hochschulkonferenz

Nach Graz und Innsbruck werden nun auch Salzburgs Hochschulen noch enger zusammen arbeiten. Die Salzburger Hochschulkonferenz (SHK) ist eine Initiative von Paris-Lodron-Universität, Universität Mozarteum, Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Fachhochschule Salzburg, Pädagogische Hochschule und Privatuniversität Schloss Seeburg.

Ziel dieser neuen Kooperation ist es, Synergien zu nutzen, Parallelitäten zu vermeiden und Impulse zu setzen, um den Bildungsstandort Salzburg zu stärken und gemeinsame Positionen und Forderungen an die politischen Entscheidungsträger zu richten.

 

Fotonachweis: Scheinast

Die Rektoren und Rektorinnen der sechs Salzburger Hochschulen:

v.l.n.r.: Herbert Resch, Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU), Kerstin Fink, Fachhochschule Salzburg (FH),Heinrich Schmidinger, Paris Lodron Universität Salzburg (PLUS), Elfriede Windischbauer, Pädagogische Hochschule Salzburg (PHS), Christian Werner, Privatuniversität Schloss Seeburg und Reinhart von Gutzeit, Universität Mozarteum (MOZ).

Fotonachweis: Scheinast

Sprachen sich für eine neue Zusammenarbeit aus:

v.l.n.r.: Raimund Ribitsch, Geschäftsführer Fachhochschule Salzburg, Herbert Resch, Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Kerstin Fink, Fachhochschule Salzburg, Heinrich Schmidinger, Universität Salzburg, Elfriede Windischbauer, Pädagogische Hochschule Salzburg, Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, Reinhart von Gutzeit, Universität Mozarteum, Christian Werner, Privatuniversität Schloss Seeburg und Michael Nake, Paracelsus Medizinische Privatuniversität

Bedeutung der 6 Salzburger Hochschulen für Stadt und Land

Mit insgesamt 23.000 Studierenden, 3.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, einem jährlichen Budgetvolumen von über 220 Mio. Euro und Partnerinstitutionen in aller Welt, sind die sechs Salzburger Hochschulen von enormer Bedeutung für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in der Region.

Landeshauptfrau Gabi Burgstaller ist von der Bedeutung der Salzburger Hochschulkonferenz überzeugt:

„Die Salzburger Hochschulkonferenz stellt einen wichtigen Schritt für eine engere Zusammenarbeit der Hochschulen auf Landesebene dar. In Zeiten knapper finanzieller Mittel ist eine bessere Nutzung der bestehenden Ressourcen und die verstärkte Entwicklung von intelligenten Synergien sehr zu begrüßen. Als Landeshauptfrau kann ich versichern, dass das Land auch zukünftig ein zuverlässiger und konstruktiver Partner für alle Hochschulen im Land sein wird.

Das Land Salzburg unterstützt seit vielen Jahren konsequent den Auf- und Ausbau von Schwerpunkten an den Universitäten und Hochschulen. Wir haben bisher viel Geld in die Hand genommen, um die Position Salzburgs als Wissenschafts- und Forschungsstandort zu stärken: Wir haben zwei Stiftungsprofessuren an der Paris Lodron Universität mit dem Fokus auf biomedizinische Lebenswissenschaften und eine Stiftungsprofessur an der PMU – Paracelsus Medizinische Privatuniversität finanziert. Das Gesamtvolumen betrug 5,1 Millionen Euro. 2011 konnten wir mit einer Drittelbeteiligung des Landes den Bund dazu bewegen, ebenfalls einen Zuschuss von vier Millionen Euro für den Bau eines Laborgebäudes der Materialwissenschaften zu leisten. Die Fachhochschule erhielt für bauliche Maßnahmen bisher in Summe 23 Millionen Euro, die PMU für ein neues Forschungsgebäude vier Millionen Euro. Die Fachhochschule Puch-Urstein erhält eine jährliche Unterstützung in Höhe von 4,6 Millionen Euro sowie zusätzliche Forschungsgelder in Höhe von 400.000 Euro, die PMU jährlich 1,8 Millionen Euro sowie 350.000 Euro für Forschungen.

Zur Gründung der Salzburger Hochschulkonferenz:

Heinrich Schmidinger, Rektor der Universität Salzburg

„Gerade ein kleineres Bundesland wie Salzburg ist darauf angewiesen, dass die Bildungs- und Forschungseinrichtungen des tertiären Bildungssektors kooperieren. Diese sind dazu angehalten, weil sie nur gemeinsam die kritische Masse erreichen, um national und international sichtbar zu sein bzw. um in eben diesem Rahmen mitspielen zu können – sei es in größeren Forschungsprogrammen, sei es aber auch in den Bildungs- und Ausbildungsangeboten. Selbst die größte dieser Einrichtungen, die Paris Lodron Universität, tut sich alleine schwer, im europäischen oder gar im globalen Zusammenhang zu bestehen. Was für die einzelne Einrichtung kaum zu erreichen ist, vermag unter Umständen der ganze Standort. Dies zu versuchen, sich darum zu bemühen, ist wesentliches Ziel der Hochschulkonferenz.

Das zweite Ziel liegt in den zu erwartenden Synergien. In einer Zeit, in der sowohl die öffentlichen als auch die „über Dritte“ einzuwerbenden Mittel an allen Hochschulen sich immer schwerer lukrieren lassen, liegt es nahe, sich über Investitionen, die in Forschung, Lehre, Infrastruktur, aber auch in der Öffentlichkeitsarbeit nicht nur auszutauschen, sondern vielmehr abzustimmen und gegebenenfalls gemeinsame Planungen bzw. Investitionen vorzunehmen. Daraus generiert sich ein Mehrwert, der allen Seiten, dem ganzen Standort, nützt und gestattet, gemeinsame Projekte zu realisieren, die zukunftsweisend sind, jedenfalls Salzburg als Hochschulland attraktiv zu halten.“

Als gemeinsame Ziele formulieren die Mitglieder der Hochschulkonferenz:

• Verbesserte hochschulübergreifende Kommunikation und Information

• gemeinsamer Außenauftritt der SHK

• gezielte regionale Zusammenarbeit und Weiterentwicklung des Salzburger Hochschulraums

• Bearbeitung gemeinsamer Themen und Kooperationen

• abgestimmtes Vorgehen in Bezug auf die gemeinsame Zielgruppe der Studierenden

• Information und Kooperation bei Studienangeboten, Infrastruktur und Investitionen

• Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Wissenschafts- und tertiären Bildungssektor regional, national und international

• Erhöhung der internationalen Sichtbarkeit

• Qualitätssicherung – Die Arbeitsgemeinschaft der Salzburger Hochschulkonferenz bietet durch ihre Zielsetzung einen qualitativen Mehrwert für den Bildungs- und Wissenschaftsstandort Salzburg, insofern leistet die Salzburger Hochschulkonferenz einen Beitrag zur Qualitätssicherung.

 

Das Studienangebot im Hochschulraum Salzburg:

Elfriede Windischbauer, Rektorin der Pädagogischen Hochschule Salzburg

Die 6 Hochschulen in Salzburg bieten ein breites Spektrum von Studien an, das von der Wirtschaftspsychologie über Soziale Arbeit, Dirigieren und Medizin bis zu den Rechtswissenschaften und unterschiedlichsten Lehramtsstudien reicht.

Die Salzburger Hochschulkonferenz will bei aller Verschiedenheit der Institutionen bestehende Synergien in Studium und Lehre nutzen. Das leitende Ziel dieses Unterfangens muss es sein, jungen Menschen fundierte Ausbildungen zu bieten und ihnen damit beste Zukunftschancen zu eröffnen.

Kernbereich Lehrer/innenbildung

Im Bereich der Lehrer/innenbildung gibt es besonders viele Synergien zwischen Pädagogischer Hochschule, Universität und Mozarteum. In allen 3 Institutionen werden Lehrer/innen ausgebildet, an der PH Salzburg findet darüber hinaus die Fort- und Weiterbildung für 9000 Salzburger Lehrer/innen aller Schularten statt.

Das zentrale Thema im Bereich der Lehrer/innenbildung im nächsten Dezennium wird sicherlich die Lehrer/innenbildung NEU sein und hier im Speziellen die Beantwortung der Frage: Wie kann im Sinne der österreichischen Kinder und Jugendlichen die bestmögliche Lehrer/innenbildung garantiert werden?

Dazu ist es notwendig, in engen Kooperationen die Stärken jeder beteiligten Institution einzubringen. Die Pädagogische Hochschule bringt in der Lehrer/innen-Aus-, Fort- und Weiterbildung jahrzehntelange Erfahrung mit. Durch eine engere Verknüpfung mit der Wissenschaft und Forschung soll ein tragfähiges Fundament für die Lehrer/innenbildung geschaffen werden.

Hochschulen als Wirtschaftsfaktor:

Friedrich Schneider, Universität Linz

Die Salzburger Hochschulen sind für das Land aus volkswirtschaftlicher Sicht höchst bedeutend: Ihr

Gesamtbudget beträgt 220 Millionen Euro im Jahr und das Kaufkraftvolumen von insgesamt 2.500 Vollzeit- Arbeitsplätzen und 23.000 Studierenden ist ein erheblicher Wirtschaftsfaktor.

Zu diesem Ergebnis kommt auch der Autor einer aktuellen Studie, Universitätsprofessor Friedrich Schneider von der Johannes-Kepler-Universität Linz: Vor allem die Umwandlung von Wissen und Forschung in kommerzielle Produkte oder verbessertes Management seien Beispiele für langfristige dynamische Effekte. Sie erhöhen letztlich die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes ganz entscheidend. Auch der Output von Studierenden habe nachhaltige positive Effekte: Wenn gut ausgebildete Studierende von Unternehmen beschäftigt werden, erfolgt ein unmittelbarer Wissenstransfer.

(fdT Mag. Gabriele Pfeifer, Universität Salzburg)

Ansprechpartner:

Fachhochschule Salzburg GmbH

Mag. Barbara Zoidl
+43 (0) 50 22 11 – 102
Barbara.Zoidl(at)fh-salzburg.ac(dot)at
www.fh-salzburg.ac.at

Universität Mozarteum Salzburg

Thomas Manhart, Pressereferent
+43 (0) 662 6198–221
Thomas.Manhart(at)moz.ac(dot)at
www.uni-mozarteum.at

Pädagogische Hochschule Salzburg

Nadine Simon
Nadine.Simon(at)phsalzburg(dot)at
+43 (0) 662 63 88 - 104
www.phsalzburg.at

Paracelsus Medizinische Privatuniversität

Sabine Ritzinger, Pressereferentin
+43 (0)699 / 144 200 44
Tel.: +43 (0)662 / 44 2002 - 121
sabine.ritzinger(at)pmu.ac(dot)at
www.pmu.ac.at

Privatuniversität Schloss Seeburg

Michaela Fuschlberger
+43 (0) 6212-2626-1
Michaela.Fuschlberger(at)uni-seeburg(dot)at

www.uni-seeburg.at

Universität Salzburg

Mag. Gabriele Pfeifer, Pressereferenti
Gabriele.Pfeifer(at)sbg.ac(dot)at
+43 (0) 662 8044-243
www.uni-salzburg.at

Univ.-Prof. Dr. Friedrich Schneider

Department of Economics
Johannes Kepler Universität Linz
Abteilung für Wirtschaftspolitik
Tel.: +43-732-2468-833
Friedrich.Schneider(at)jku(dot)at