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Prof.in Mag.a rer. soc. oec Dr.in phil Silvia Kronberger ist Hochschulprofessorin für Soziologie und Leiterin des Institutes für gesellschaftliches Lernen und Politische Bildung an der Pädagogischen Hochschule Salzburg.

Parallel zu ihrer Tätigkeit als Volksschullehrerin studierte sie Soziologie und Germanistik an der Universität Salzburg. Nach Abschluss ihrer Magisterstudiums war sie am Institut für Kultursoziologie der Universität Salzburg tätig, wo schon das Thema Geschlecht im Zentrum ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit stand. 1997 schloss sie ihr Studium mit einer Dissertation zum Thema Die unerhörten Töchter. Fräulein Else und Elektra und die gesellschaftliche Funktion der Hysterie ab.

Anschließend leitete sie das Forschungsprogramm Gendermedizin an der Privaten Medizinischen Universität Salzburg (PMU) und war in diesem Zusammenhang Mitglied des editorial board der Zeitschrift Gender Medicine at Columbia University NYC.

Im Anschluss daran baute sie an der Salzburger Verwaltungsakademie ein Gender- und Diversitykompetenzzentrum auf, das 2010 für des Staatspreis für Erwachsenenbildung nominiert war. Einer ihrer Arbeitsschwerpunkte in diesem Zusammenhang war und ist das Thema Gender Budgeting und Wirkungsorientierung, das sie in Workshops und Seminaren an österreichischen Universitäten und Hochschulen, sowie Ministerien und öffentlichen Einrichtungen sowie NGOs lehrt.

2011 wechselte sie an die PH Salzburg. Die Themen Gender und später Diversity bilden den roten Faden ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit, in letzter Zeit gilt ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt dem Thema Intersektionalität und das Hauptaugenmerk ihrer Lehrtätigkeit dem interkulturellen Dialog.

2016 erhielt sie der Käthe Leichter-Preis für Frauenforschung, Geschlechterforschung und Gleichstellung in der Arbeitswelt.

 

Nach der HTL 1 Linz, Abteilung Grafik- und Kommunikationsdesign studierte Nadia El-Ayachi Kunst- und Werkpädagogik am Mozarteum Salzburg. Seit Abschluss ihres Magisterstudiums 2012 ist sie als Lehrerin am Musischen Gymnasium Salzburg tätig.

Während der Studienzeit engagierte sie sich mitunter beim Mobilen Hilfsdienst als Assistentin studierender Menschen mit Beeinträchtigung und war beim entwicklungspolitischen Bildungsverein Südwind als Referentin tätig.

Die kontinuierliche Beschäftigung mit ihrer eigenen künstlerischen Praxis, vorwiegend in den Medien Malerei, Zeichnung und Originalgrafik begleiten sie seit 2005. Neben zahlreichen Ausstellungen, Symposien und Auslandsaufenthalten ist sie auch als freischaffende Grafikdesignerin und Fotografin tätig.

Seit Herbst 2016 hat sie ihre Lehrtätigkeit an der Schule reduziert und arbeitet am Bundeszentrum für Geschlechterpädagogik und – forschung und am Institut für Gesellschaftliches Lernen und Politische Bildung an der PH Salzburg. Parallel dazu bekleidet sie ein Lektorat für Studiofotografie an der Universität Mozarteum.

Die Faszination und das Interesse an verschiedenen Kulturen und unterschiedlichen Formen des sozialen Zusammenlebens wurzeln mitunter am Migrationshintergrund ihres – in Marokko aufgewachsenen – Vaters und spiegeln sich auch in ihrer Kunst wider