Sie sind hier:  Service > 

Newsdetails

Donnerstag, 24. November 2016 11:05 Alter: 95 Tage

Bärbel Linsmeier wird neue Leiterin der Praxis Volksschule Salzburg

 

Foto: Rektorin Elfriede Windischbauer mit der scheidenden Leiterin der Praxis Volksschule, Deborah Pelzmann (links) sowie der designierten Leiterin Bärbel Linsmeier und Josef Wimmer, Leiter der Praxis Neue Mittelschule der PH Salzburg Stefan Zweig. Foto: Arnold Wallner/PH Salzburg).

Mit 1. Dezember übernimmt Frau Bärbel Linsmeier, MA die Leitung der Praxis Volksschule der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig. Die gebürtige Linzerin, die in Linz und Berlin studiert hat, war bisher als Lehrende in der Ausbildung der Studierenden der PH tätig. Sie tritt die Nachfolge von Frau OSTR Deborah Pelzmann, BEd an, die nach über zehn Jahren an der Spitze der Praxisvolksschule in den Ruhestand tritt.

Dr. Elfriede Windischbauer, die als Rektorin der PH auch für die der PH zugehörige Praxis Volksschule verantwortlich ist, dankt Deborah Pelzmann für ihr großes Engagement und weist hier besonders auf die International Class hin, welche auf Initiative von Frau Pelzmann eingerichtet wurde. In dieser Klasse werden seit Jahren in einer altersgemischten Gruppe Kinder unterschiedlicher Muttersprachen in der Unterrichtssprache Englisch unterrichtet.

Gleichzeitig wünscht Rektorin Windischbauer Frau Bärbel Linsmeier einen guten Start in die neue Tätigkeit. Als Theaterpädagogin und Expertin für Deutschunterricht bringt sie Kompetenzen mit, welche eine gute Weiterentwicklung der Praxis Volksschule garantieren. Sprache(n) und sprachliche Bildung in den Fokus zu nehmen sowie die Entwicklung eines kulturellen Schulprofils werden daher die ersten Entwicklungsschritte sein.

Neben der Praxis Volksschule ist auch die Praxis Neue Mittelschule, die von Bakk. Phil. Josef Wimmer, MA, im fünften Jahr geführt wird, eine direkt zur Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig gehörige Praxisschule.

Beide Schulen sind hinsichtlich der Umsetzung von Innovationen im Schulbereich federführend und werden somit ihrer Rolle als Modellschulen gerecht: Seien es z.B. die Lernwerkstätten und die International Class in der Praxisvolksschule oder das Selbstorganisierte Lernen sowie das Schülerparlament in der Praxis Neuen Mittelschule. An beiden Schulen werden mehrere Inklusive Klassen geführt.

Die Praxisschulen sind darüber hinaus Erprobungsfelder für die Studierenden der Pädagogischen Hochschule: Dreimal pro Woche hospitieren Studierende oder sie halten selbst Unterrichtseinheiten und analysieren diese mit ihren Betreuungslehrer_innen. Den Lehrenden und Studierenden der Pädagogischen Hochschule stehen die beiden Praxisschulen – unter Beachtung der Bedürfnisse der Kinder – auch als Forschungsfelder zur Verfügung.

Im Zentrum der überaus engagierten Lehrer_innen stehen die Schüler_innen mit all ihren Fähigkeiten, Bedürfnissen und Interessen.